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Böseler Ukraine-Hilfe startet den nächsten Transport

Zum 5. Mal geht's los: Die Unterstützer haben unter anderem Lebensmittel, Matratzen, Bekleidung und Notstromaggregate an Bord.

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Packen für die Ukraine: Der fünfte Transport steht vor der Tür. Foto: Pille

Packen für die Ukraine: Der fünfte Transport steht vor der Tür. Foto: Pille

Die Böseler Ukraine-Hilfe bündelt für den nächsten humanitären Transport ihre Kräfte und vereinbarte für ihren 5. humanitären Transport eine Zusammenarbeit mit der privaten Hilfsinitiative von Fritz Diekgerdes aus Hemmelte sowie dem gebürtigen Ukrainer Juri Brischten aus Lastrup.

Sie erhalten Spenden aus Hemmelte, Lastrup und Stapelfeld und werden zudem unterstützt vom Lastruper Pastoralreferenten Robert Lüttikhuis und Georg Meyer. Für den nächsten Transport, der am Freitag (13. Januar) startet, hat die Böseler Ukraine-Hilfe einen gesponserten 12-Tonner besorgt. Begleitet wird der LKW von vier Böselern in einem Bulli der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr. In Hemmelte verladen werden 11 Notstromaggregate, 4 Tonnen Lebensmittel, 50 Matratzen, Decken und Winterbekleidung, besonders für Kinder.

Mehr als 100 Bekleidungspakete wurden verpackt

Zugeladen werden in Bösel dann weitere 10 Notstromaggregate sowie mehr als 100 von freiwilligen Helferinnen und Helfern unter der Leitung von Elisabeth Meyer und Ludger Speckmann (Tafel Bösel) gepackte Bekleidungspakete. „Infolge der unaufhörlichen Angriffe Russlands ist mehr als die Hälfte des ukrainischen Stromnetzes beschädigt oder zerstört. Millionen Menschen in der Ukraine sind ohne Strom“, sagt Ralf Meyer, mit Frank Schwalm einer der Initiatoren der Böseler Aktionen.

„Die Notstromaggregate sind gerade jetzt wichtig. Sie werden mithelfen, wichtige Einrichtungen in der Ukraine in Betrieb zu halten und Krankenhäuser, Schulen, Wasserwerke, Hilfszentren, Notunterkünfte und Telefonmasten mit Strom versorgen“, führt Schwalm weiter aus.

Mit im Gepäck haben die Böseler als Gastgeschenke Friedensnägel mit der Prägung einer Friedenstaube der Initiative „Schmieden für den Frieden“, die kürzlich bereits 3320 Euro gespendet hatte (OM-Medien berichtete). Als Gruß des Bürgermeisters der Gemeinde Bösel werden die Helferinnen und Helfer den ukrainischen Kontaktpersonen zudem eine Fahne mit dem Böseler Wappen überreichen. Um 4 Uhr in der Nacht soll es losgehen.

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