Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Bis Jahresende sind Glasfassaden angebaut

Die Stadt Damme investiert weitere 645.000 Euro in die energetische Sanierung des Rathauses. Neben dem Haupteingang entsteht zudem der neue Nebeneingang.

Artikel teilen:
Eine Pfosten-Riegel-Konstruktion: Das Rathaus bekommt an der Ost- und an der Westseite neue Glasfassaden.   Foto: Lammert

Eine Pfosten-Riegel-Konstruktion: Das Rathaus bekommt an der Ost- und an der Westseite neue Glasfassaden.   Foto: Lammert

Pfosten und Riegel aus Aluminium haben die Mitarbeiter des Unternehmens S+W Alubau aus Bersenbrück an der Ostseite des Rathauses montiert. Nun lässt sich schon erkennen, wie die neue Aluminium-Glas-Fassade an dieser Seite aussehen wird. Die Stadt hat nach einem entsprechenden Ratsbeschluss die Sanierung der Glasfassaden auf beiden Seiten des Rathauses in Auftrag gegeben. Die alten Fassaden stammten nach Angaben des Kämmerers Werner Fischer aus dem Jahr 1981. Nun hatten sie sich vor allem auch wegen der schlechten Wärmedämmung schlicht überlebt.

Mit der alten Fassade auf der Westseite ist auch das Glaskunstwerk Gerhard Arnold Otto Schmidts verschwunden. "Wegen der Pfosten-Riegel-Konstruktion kann es in die neue Fassade nicht integriert werden", erklärte der Kämmerer. Es ist derzeit im Magazingebäude des Museums eingelagert. Die Suche nach einem Ort läuft, an dem es installiert werden kann.

Der Einbau der neuen Glasfassaden ist Teil der energetischen Sanierung des Rathauses. Die Scheiben bestehen aus einem dreischichtigen Isolierglas. Es ist leicht getönt und filtert UV-Strahlen. Um Stauhitze ableiten zu können, lässt sich ein Teil des Glases der Ostfassade öffnen. An beiden Gebäudeseiten verfügen die neuen Glasfassaden über sich automatisch öffnende Schiebetüren.

Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende des Jahres fertig

Während die Fassade an der Ostseite in Form und Maßen mit der alten identisch ist, gibt es an der Westseite erhebliche Unterschiede. So fällt der bisherige Winkel weg. Im Eingangsbereich befindet sich ein sogenannter Windfangkoffer, der in das Gebäude hineinragt. Neben dem Haupteingang liegt der neue Nebeneingang, durch den sich zukünftig der Ratsbereich im Obergeschoss erreichen lässt. Der bisherige Nebeneingang bleibt für die Öffentlichkeit dann geschlossen. Wegen des neuen Nebeneingangs muss im Rathausinneren noch ein Mauerdurchbruch zum Treppenhaus und Fahrstuhl erfolgen.

Werner Fischer rechnet mit einem Abschluss der Bauarbeiten bis Ende des Jahres, wenn alles glattgeht und das Wetter mitspielt. In die neuen Fassaden investiert die Stadt 480.000 Euro. Hinzu kommen weitere 165.000 Euro an Kosten für die neue Heizungsanlage, die die ebenfalls 40 Jahre alte Anlage ersetzt. Die neue Heizung läuft mit bilanziertem Biomethangas und verfügt unter anderem über einen Wärmetauscher.

Für die beiden Investitionen erhält die Stadt Fördermittel des Landes Niedersachsen in Höhe von 300.000 Euro aus dem Programm „Energieeinsparung und Energieeffizienz bei öffentlichen Trägern sowie Kultureinrichtungen“. Das Geld fließe in erster Linie wegen der Reduzierung des CO2-Ausstoßes, erklärte der Kämmerer.

Jetzt neu! Moin Friesoythe! Der wöchentliche Newsletter für die Eisenstadt mit aktuellen News und Informationen. So verpassen Sie nichts mehr. Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach. Jetzt hier anmelden.  

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Bis Jahresende sind Glasfassaden angebaut - OM online