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Bildungswerk zieht Bilanz: Menschen kommen in Arbeit

Im Rahmen des sogenannten "Famos"-Projekts werden im Landkreis Cloppenburg Menschen, darunter viele Migrantinnen und Migranten, begleitet, um sie wieder in den Arbeitsmarkt zu bringen.

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Zogen eine positive Zwischenbilanz: die Projektleiterinnen Karin Klöker-Ferneding (vorne, von links) und Christiane Johannes sowie Schirmherrin Silvia Breher (hinten, rechts) und Bildungswerk-Leiterin Ilona Heydt.   Foto: Kessens

Zogen eine positive Zwischenbilanz: die Projektleiterinnen Karin Klöker-Ferneding (vorne, von links) und Christiane Johannes sowie Schirmherrin Silvia Breher (hinten, rechts) und Bildungswerk-Leiterin Ilona Heydt.  Foto: Kessens

Einen Zwischenbericht des Projekts ­„Famos“ nach einem Jahr Laufzeit ließ sich die Schirmherrin, die Bundestagsabgeordnete Silvia Breher (CDU), im Cloppenburger Bildungswerk geben. „­Famos“ steht für „Familien optimal stützen“ und wird im Rahmen des EU-Förderprogramms „Akti(F) – Aktiv für Familien und ihre Kinder“ durchgeführt. Breher sparte nicht mit Lob, das Projekt sei in allen 13 Städten und Gemeinden des Landkreises gut angelaufen. „Nur in Lindern und Friesoythe müssen wir noch die Verantwortlichen überzeugen“, erklärten die Projektleiterinnen Christiane Johannes und Karin Klöker-Ferneding.

Bislang wurden 151 Menschen begleitet

Ziel ist es, Familien und ­Alleinerziehenden mittels ­intensiven Coachings Berufsperspektiven, Bildungsmöglichkeiten und individuelle familiäre Hilfe zu ermöglichen. Bislang seien 151 Menschen, darunter 108 Migrantinnen und Migranten, begleitet worden, davon 59 in einer Einzelberatung. „Zehn Prozent sind bereits in Arbeit ­vermittelt worden“, so die Projektleiterinnen. „Und diese fallen somit aus dem Leistungsbezug heraus, was auch ein Ziel dieses Konzeptes ist.“

Die Beratungen, die dezentral in den Gemeinden angeboten werden, sind kostenlos. Die meisten Kontakte gab es in den Gemeinden Emstek und Garrel. Bis zum 31. Dezember 2022 wird die Maßnahme gefördert. Silvia Breher versprach, schon jetzt die entsprechenden Stellen zu sensibilisieren, das Projekt fortzusetzen und somit in eine dauerhafte Maßnahme umzuwandeln.

  • Info: Zu erreichen sind die Ansprechpartnerinnen unter Telefon 04471-910849 (Karin Klöker-Ferneding) und 04471-910825 (Christiane Johannes).

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