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Bildungswerk Essen: Führungstrio darf zufrieden gehen

Die Nachfolge ist geregelt und auch das Programm läuft wieder einigermaßen rund. Zur Verabschiedung des Vorstandes kam auch der Bürgermeister vorbei.

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Im Dienst für die Bildung (von links): Franz Hillen, Manfred Göken und Friedrich Hillen scheiden aus dem Vorstand aus. Bürgermeister Heiner Kreßmann bedankt sich für das Geleistete. Foto: G. Meyer

Im Dienst für die Bildung (von links): Franz Hillen, Manfred Göken und Friedrich Hillen scheiden aus dem Vorstand aus. Bürgermeister Heiner Kreßmann bedankt sich für das Geleistete. Foto: G. Meyer

Ins Hasestadion verlegt hatte das katholische Bildungswerk Essen sein traditionelles Bildungsfrühstück. Der coronabedingt große Rahmen war auch aus einem anderen Grund durchaus angemessen. Schließlich stand die Verabschiedung des bisherigen Führungstrios an.

Mehr als 40 Jahre lang hatten sich die Brüder Franz und Friedrich Hillen sowie Manfred Göken federführend um die Bildungsarbeit in der Gemeinde gekümmert. Im Beisein von Bürgermeister Heiner Kreßmann wurden sie für ihre Leistungen mit Präsenten geehrt. Ihre Nachfolger stehen bereits fest. Neuer Vorsitzender des Bildungswerkes wird Florian Averbeck, Julia Berding übernimmt seine Stellvertretung. Als Geschäftsführer regelt künftig Willi Grüßing das Finanzielle. 

Bürgermeister Kreßmann bedankte sich bei Göken und den Gebrüdern Hillen für das jahrzehntelange Engagement. Den Teilnehmern des Bildungsfrühstücks stellte er außerdem die wichtigsten Projekte in der Gemeinde Essen vor. Allen voran die Erweiterung der Grundschule. Sie ist mit rund 8 Millionen Euro die teuerste Maßnahmen, die sich die Kommune bislang vorgenommen hat. Zum kommenden Schuljahr sollen die Schüler in den Neubau ziehen. Weitere Vorhaben sind außerdem die Schaffung neuer Bauplätze an der Löninger Straße und die Umgestaltung des Nadamer Baches. Insgesamt sieht Kreßmann die Gemeinde auch wirtschaftlich auf einem guten Weg. 

Das Bildungswerk Essen ist Mitglied der „Katholischen Erwachsenenbildung im Lande Niedersachsen". Es versteht sich als überparteiliche, konfessionsübergreifende und allen Bevölkerungsgruppen offene Einrichtung. "Unser Ziel ist, alle Bevölkerungsgruppen mit unseren Angeboten anzusprechen", sagt Friedrich Hillen. Er übernahm 1987 den Vorsitz und organisierte in den darauffolgenden Jahren zahlreiche Studienreisen und Theaterbesuche. Bruder Franz stieß 1992 hinzu. Ebenfalls 1987 wurde Manfred Göken auf den Geschäftsführerposten berufen. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen gelang es ihm, das Bildungsprogramm in Essen weiterzuentwickeln und - gut aufgestellt - an seine Nachfolger weiterzugeben.

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