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Bildungs-Camp soll eine Plattform zur Berufsorientierung sein

Gemeinsam mit der Katholischen Akademie Stapelfeld lädt pfiffikus e.V. Jugendliche, Unternehmen, Verbände oder Schulen ein. Es sollen Wege aus dem Fachkräftemangel gefunden werden.

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Möchten mit pfiffikus e.V. eine neue Plattform zur Berufsorientierung in der Region schaffen: Heidjer Schwegmann (von links), Dörthe Brackmann und Herbert Feldkamp. Foto: Dickerhoff

Möchten mit pfiffikus e.V. eine neue Plattform zur Berufsorientierung in der Region schaffen: Heidjer Schwegmann (von links), Dörthe Brackmann und Herbert Feldkamp. Foto: Dickerhoff

Der Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren verändert. War es lange Zeit üblich, dass sich Bewerber ins Zeug legen mussten, um eine Stelle zu ergattern, so müssen sich jetzt die Unternehmen mehr und mehr bemühen, überhaupt passende Arbeitskräfte zu finden. Der Fachkräftemangel ist ein großes Thema und hängt natürlich auch damit zusammen, dass immer mehr Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben. Um diese Problematik und mögliche Lösungen soll es beim diesjährigen Bildungs-Camp gehen, das von pfiffikus e.V. und der Katholischen Akademie Stapelfeld veranstaltet wird. 

Stattfinden soll die Veranstaltung am 28. November (Montag) in den Räumen der Akademie. Dabei sollen verschiedene Fragen besprochen werden. Wie finden Unternehmen den passenden Nachwuchs für den Betrieb? Wie erkennen Jugendliche, welcher Beruf zu ihnen passt? Und wie können Schulen ihre Abschlussschüler bestmöglich in die Ausbildung vermitteln? "Solche Fragen können am besten gemeinsam geklärt werden", so pfiffikus-Vorsitzender Herbert Feldkamp. Die verschiedenen Akteure sollen in Kontakt miteinander gebracht werden. Also Jugendliche, Unternehmen und Schulen, aber auch Innungen oder die Agentur für Arbeit.

Organisatoren ist der persönliche Kontakt wichtig

"Wir möchten mit der Veranstaltung auch die Ausbildungsberufe aufwerten", erklärt Heidjer Schwegmann, 2. Vorsitzender von pfiffikus e.V. Es müsse nach der Schule nicht immer die akademische Laufbahn sein. Wichtig ist den Veranstaltern der persönliche Kontakt der Akteure untereinander. "Nur im direkten Gespräch können junge Menschen und potenzielle Arbeitgeber wirklich merken, ob sie zueinander passen", sagt Feldkamp. Somit verfolgt das Bildungs-Camp dieselbe Philosophie, die der pfiffikus-Verein bereits mit anderen Projekten erfolgreich vorlebt.

Mit der Veranstaltung in Stapelfeld möchte man also eine weitere Plattform zur Berufsorientierung etablieren. "Es soll auch durchaus Kontroversen geben", betont Dörthe Brackmann, die die pfiffikus-Geschäftsstelle in Cloppenburg leitet. Für diese Kontroversen könnte der geplante Impulsvortrag sorgen, den der Unternehmer Matthias Aumann halten wird. Im Anschluss soll viel Raum für Austausch und Erläuterungen sein. 

Berufsorientierung soll der Lebenswirklichkeit angepasst werden

Besonders wichtig ist dabei auch die Perspektive von Schülerinnen und Schülern. "Wir müssen die Berufsorientierung der Lebenswelt der Jugendlichen anpassen", sagt Dörthe Brackmann. Außerdem braucht es laut Heidjer Schwegmann ein Netzwerk für Arbeitgeber in der Region: "Wir benötigen eine Unterstützungskultur bei den Unternehmen. Wenn ein Bewerber nicht passt, kann er vielleicht direkt an ein anderes bekanntes Unternehmen weitergeleitet werden, wo es vielleicht besser passt."

Eingeladen zum Bildungs-Camp sind Jugendliche, Unternehmen, Vertreter von Schulen oder Innungen aus dem Oldenburger Münsterland, dem Artland und dem nördlichen Osnabrücker Land. Die Veranstaltung ist kostenlos und soll künftig jedes Jahr stattfinden.


Info:

  • Das Bildungscamp findet am 28. November (Montag) von 14.30 Uhr bis 18 Uhr in den Räumlichkeiten der Katholischen Akademie Stapelfeld statt.
  • Die kostenlose Anmeldung ist per Mail an bostendorf@ka-stapelfeld.de oder telefonisch unter 04471/1881128 möglich.
  • Weitere Informationen zu pfiffikus e.V. gibt es auf pfiffikus-bildung.de.

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