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Bilder zeigen 100-jährige Friedhofsgeschichte in Lastrup

Die 17. Ausgabe der Lastruper Heimatzeitung bietet einen Querschnitt interessanter Themen. Dort werden auch die Pläne für das "Haus der Begegnung" präsentiert.

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Kulturell bedeutend: Die Geschichte der Friedhöfe in Lastrup wird auch in vielen Bilddokumenten dargestellt. Foto: Landwehr

Kulturell bedeutend: Die Geschichte der Friedhöfe in Lastrup wird auch in vielen Bilddokumenten dargestellt. Foto: Landwehr

Die neue Lastruper Heimatzeitung des örtlichen Heimatvereins ist erschienen: Mit 14 reich bebilderten Seiten im für das Lastruper Blatt traditionellen Format A3 bietet die 17. Ausgabe einen bunten Querschnitt interessanter Themen aus Heimatgeschichte, Brauchtum und Dorfentwicklung.

Das Hauptthema bildet dieses Mal die Geschichte der Lastruper Friedhöfe. Die Autoren Rolf Hahn und Hermann-Josef Geers zeigen in vielen Bilddokumenten die kulturgeschichtliche Bedeutung des alten Lastruper Friedhofs auf, kritisieren aber auch den leichtfertigen Umgang mit Zeugnissen aus der Vergangenheit Lastrups. „Der alte, unmittelbar südlich der Kirche gelegene Friedhof von Lastrup gehört zu den schönsten und beachtenswertesten Kirchhöfen im Oldenburger Münsterland“, habe zum Beispiel 1950 der Heimatforscher Dr. Paul Clemens geschrieben, zitiert Rolf Hahn. Geers erläutert die Geschichte des „neuen“ Friedhofs und den Übergang von der Kirche an die Molberger Straße. Zudem geht er in einer weiteren Abhandlung auf die Geschichte der ersten Leichenhalle beim Krankenhaus und der jetzigen Friedhofskapelle auf dem Friedhof an der Molberger Straße ein.

Historie der Lastruper Friedhöfe im Mittelpunkt

Norbert Klostermann stellt zudem passend zum Thema „Friedhöfe“ die Lastruper Firma Josef Lüken GmbH vor, die hochwertige Eichensärge für die Erdbestattung fertigt. Elisabeth Lüdeke beschreibt das sanierte Dorfgemeinschaftshaus Suhle-Hammesdamm als „Schmuckstück in der Suhler Ortsmitte“. Die 2020 nach gründlicher Renovierung eingeweihte „alte Schule“ ist nicht nur Mittelpunkt des Vereinslebens in Suhle und Hammesdamm, sondern auch Heimat des Theatervereins, der gerade erst mit den Aufführungen „De Leiche ünner`t Laminat“ seine 73. Theatersaison erfolgreich gestalten konnte. Mit einer Bildseite „Suhle und Hammesdamm von oben“ wird der Ort wirkungsvoll in Szene gesetzt.

Drei Seiten widmet Norbert Klostermann der Geschichte und der Bedeutung des im letzten Jahr abgerissenen Pfarrheims, das über 66 Jahre Jugendheim, Bücherei, Treffpunkt der Gremien, Vortragssaal und Schulungsraum für Messdiener, Firmlinge oder Sprachschüler war. Zudem stellt Klostermann die Pläne für das neue „Haus der Begegnung“ vor, das mit einem Kostenaufwand von 2,075 Millionen Euro an der Stelle des Pfarrheims errichtet wird.

Ausführlich erinnert wird an die jüngsten Veranstaltungen des Heimatvereins wie Radtouren, Pfingstbaumsetzen, Fahrt nach Bourtange oder Maiandacht. Neue Mitglieder werden vorgestellt und der verstorbenen wird gedacht. Auch Plattdeutsch kommt erneut nicht zu kurz. Elisabeth Lüdeke macht sich Gedanken über „Dat neie Kleed“ und über Opa Heinis 85. Geburtstag. Die Zeitung wird die Tage den Mitgliedern zugestellt und auch für 3,50 Euro in der Bäckerei Kramer und in Thobens Kiosk zum Kauf angeboten.

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