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Biberstraße: Anlieger bedanken sich mit Applaus

Die Verwaltung hat die Herstellung der Straße noch einmal neu geplant. Durch die Kläranlage und eine Zuwegung konnten die Kosten für die Anwohner deutlich gesenkt werden.

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Lösung gefunden: Die Biberstraße soll ausgebaut werden, die Anliegerbeiträge konnten gesenkt werden.   Foto: Archiv/Hermes

Lösung gefunden: Die Biberstraße soll ausgebaut werden, die Anliegerbeiträge konnten gesenkt werden.   Foto: Archiv/Hermes

Applaus für eine Beschlussempfehlung, das gibt es auch nicht so häufig. Mit dem Beifall in der Sitzung des Ausschusses für Bau und Verkehr bedankten sich die Anlieger nun für die Arbeit der Verwaltung im Zuge der geplanten erstmaligen Herstellung der Biberstraße. 

Im vergangenen Jahr sahen die Planungen noch eine Anliegerbeteiligung für die zwölf Grundstückseigentümer von rund 266.000 Euro vor. Ein Hauptkritikpunkt der Betroffenen war die Nichtberücksichtigung der Kläranlage bei den Kosten. Denn: Schließlich würden täglich größere Fahrzeuge die Straße als Zufahrt dorthin nutzen.

Nachdem sich auch zahlreiche Ratsmitglieder für eine Entlastung und die Suche nach weiteren Möglichkeiten ausgesprochen hatten, war die Verwaltung erfolgreich. Wie Fachbereichsleiter Armin Nöh berichtete, soll die Straße nun bis zur Kläranlage hergestellt werden. Die Gesamtkosten werden auf 507.000 Euro geschätzt, 456.000 Euro müssten von den Anliegern getragen werden, zu denen dann aber auch die Stadt als Eigentümer der Kläranlagenfläche gehört. Auf dieses Grundstück entfallen 426.300 Euro, sodass für die übrigen Anlieger nur noch insgesamt rund 30.000 Euro übrig bleiben.

Ausbau ist Teil eines Ratsprogramms von 2000

Voraussetzung ist laut Nöh eine Umwidmung der Zuwegung zur Kläranlage, die sich zurzeit im Besitz einer Wegegenossenschaft befindet. "Dieser Abschnitt müsste in das Eigentum der Stadt übergehen", so der Fachbereichsleiter. Erste Gespräche hätten gezeigt, dass es eine grundsätzliche Bereitschaft für eine Übertragung gebe, ein entsprechender Beschluss müsse noch gefasst werden.

Der Ausbau Teil ist eines Programmes, das im Jahr 2000 vom Rat beschlossen worden war. Von damals 48 gelisteten Straßen wurden bisher 43 ausgebaut. Geplant ist in diesem Fall eine 4,50 Meter breite, asphaltierte Fahrbahn mit einem seitlich abgesetzten Gehweg. Eine Entwässerung ist nach Angaben des Fachbereichsleiters nötig, denn aktuell sei kein Regenwasserkanal vorhanden. Die Anlieger verfügen größtenteils über eine eigene Entwässerung, die Stadt biete aber die Möglichkeit, sich an das System anzuschließen.

Lob gab es auch von Seiten der Lokalpolitiker. "Das ist eine sehr gute Lösung", fanden unter anderem Manfred Bahlmann (CDU) und Jan Oskar Höffmann (SPD). Sofern der Verwaltungsausschuss der Empfehlung folgt und der neuen Planung zustimmt, werden die Anlieger nochmals offiziell informiert. 

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