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Bewerbungsphase für Grundstücke in Varrelbusch startet

Obwohl der Bauabschnitt noch nicht erschlossen ist, startet die Gemeinde Garrel am 17. September mit der Bewerbungsphase für 14 Bauplätze in Varrelbusch.

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Interessenten können sich auf 14 Grundstücke in Varrelbusch bewerben. Foto: dpa

Interessenten können sich auf 14 Grundstücke in Varrelbusch bewerben. Foto: dpa

Angehende Häuslebauer, aufgepasst: Am 17. September startet das 2-monatige Bewerbungsverfahren für 14 neue Grundstücke in Varrelbusch. Bewerbungsschluss ist am 16. November (Mittwoch). "Wir haben in der vergangenen Zeit viele Anfragen von Interessenten bekommen, weswegen wir uns relativ kurzfristig entschieden haben, mit dem ersten Bauabschnitt zu beginnen", erklärte Bürgermeister Thomas Höffmann auf Nachfrage.

Insgesamt seien 4 Abschnitte geplant. Ganz langsam solle sich das Areal entwickeln, um die örtliche Infrastruktur mit Schule und Kindergarten nicht zu überlasten. 

Obwohl das Baugebiet weder erschlossen noch Aufträge  ausgeschrieben worden seien, wünschten sich die angehenden Grundstücksbesitzer Planungssicherheit. Die Bewerber müssten sich daher bewusst sein, dass sie nicht gleich mit dem Bau beginnen könnten, sollten sie den Zuschlag erhalten. Wann die Häuslebauer den ersten Spatenstich setzen können, sei nämlich noch völlig unklar.

Die Grundstücksvergabe läuft über ein Punktesystem

In dem ersten Bauabschnitt des Gebiets, das an die Grüne Höhe angrenzt, entstehen 14 Bauplätze. „Die Größen liegen etwa zwischen 650 und 980  Quadratmeter“, berichtet Höffmann. Sie seien damit verhältnismäßig groß, der Durchschnitt liege bei 800 Quadratmetern. Zum Quadratmeterpreis konnte der Verwaltungschef noch keine Angaben machen, nur so viel: "Wir werden bei mehr als 100 Euro landen."

Dass die Grundstücke immer teurer werden, liege an den höheren Kosten für die Erschließung und dem Landerwerb. Eine große Rolle spiele auch die Kompensation. Bedeutet: Ökologische Ausgleichsflächen sollen den Flächenverbrauch durch Neubauten kompensieren. Das ist eine Art Wiedergutmachung an der Natur. Entsteht ein Neubaugebiet, werden die Kosten für Naturschutzauflagen im Regelfall von allen Bauherren getragen. Sie zahlen dafür beim Grundstückskauf.

Die Grundstücksvergabe läuft über ein Punktesystem, bei Punktegleichheit wird gelost. Punkte gibt es etwa dafür, wie lange man in der Gemeinde Garrel wohnt, ob man sich als Einzelperson, als Paar oder Familie mit minderjährigen Kindern bewirbt. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist erstellt die Gemeinde eine Liste aller Bewerber in Reihenfolge der Gesamtpunkte. Hieraus ergibt sich dann die Vorschlags- beziehungsweise Auswahlliste möglicher Grundstückskäufer für die Entscheidung des Gemeinderates. "Ich gehe davon aus, dass sich aufgrund der direkten Nähe auch Cloppenburger auf Grundstücke bewerben werden", so Höffmann.

Info: Der Antrag zur Bewerbung für ein Baugrundstück ist zu finden auf der Website der Gemeinde Garrel unter www.garrel.de.

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