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Betrunken und unter Drogen Unfall verursacht

Ein 29-Jähriger aus Quakenbrück soll in Löningen einen Unfall verursacht haben - weil er mit 2,98 Promille am Steuer saß und wohl auch Marihuana konsumiert hatte.

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Symbolfoto: dpa

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Die Polizei ermittelt nach einem Unfall in Löningen gegen einen 29-Jährigen aus Quakenbrück wegen Straßenverkehrsgefährdung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, soll er am Samstagabend in Löningen verursacht haben.

Der Unfall passierte gegen 21.30 Uhr auf der Straße Am Notbom. Auf der Kreuzung mit dem Vinner Weg missachtete er die Vorfahrt einer 34-Jährigen aus Cloppenburg. Das Auto des Quakenbrückers und der Wagen der  Cloppenburgerin stießen zusammen. 

Als die herbeigerufenen Beamten den Sachverhalt an der Unfallstelle aufnehmen wollte, übergab ihnen der 26-Jährige eine Dose. Der Inhalt: eine kleinere Menge Marihuana. Die Drogen wurden beschlagnahmt. Doch damit nicht genug: Während des Gesprächs bemerkten die Polizisten eine deutliche Fahne im Atem des 26-Jährigen. Dementsprechend wurde nun auch ein Test am Alkomaten durchgeführt. Ergebnis: 2,98 Promille.

Der Quakenbrücker wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort musste ihm ein Arzt gleich zwei Blutproben entnehmen. Wie die Polizei am Sonntag erklärte, sei nicht auszuschließen gewesen, dass der 26-Jährige nach der Autofahrt einen so genannten "Nachtrunk" zu sich genommen hatte. Sobald ein Unfallbeschuldigter das behauptet, werden zwei Blutproben im Abstand von 30 Minuten genommen. Wenn die zweite Blutprobe einen niedrigeren Alkoholwert als die erste vorweist, kann der "Nachtrunk" nachweislich ausgeschlossen werden.

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