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Betreuung von Visbeks Kleinsten ist sichergestellt

Die Gemeinde sieht sich für das kommende Kindergartenjahr gut aufgestellt. Nächstes Jahr sollen hoffentlich auch die beiden neuen Kindergärten fertig sein.

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Im Waldkindergarten St. Hubertus stehen 15 Betreuungsplätze zur Verfügung. Das Angebot gibt es erst seit April in Visbek.  Foto: C. Meyer

Im Waldkindergarten St. Hubertus stehen 15 Betreuungsplätze zur Verfügung. Das Angebot gibt es erst seit April in Visbek.  Foto: C. Meyer

Für das kommende Kindergartenjahr sieht sich die Gemeinde Visbek „ganz gut aufgestellt“, wie Amtsleiter Gerd Brengelmann während der vergangenen Gemeinderatssitzung sagte. Mit Stand Anfang Juli sind noch 27 Plätze von 429 im Regelbereich und im Krippenbereich 7 von 112 frei.

Ansgar Muhle (CDU) nahm das zum Anlass, darauf hinzuweisen, dass es für ihn, seitdem er seit 2011 im Gemeinderat sitzt, das erste Mal sei, von Gerd Brengelmann zu hören, dass es „ganz gut“ aussehe. Sonst sei die Gemeinde in der Vergangenheit stets mit einer angespannten Lage konfrontiert gewesen.

Zwei neue Kitas befinden sich im Bau

Abhilfe sollen künftig vor allem die neuen Kindertagesstätten am Poggenkamp und an der Goldenstedter Straße schaffen. Diese befinden sich seit rund 3 Monaten im Bau. Im April war der symbolische Spatenstich. Es werde gehofft, sagte Brengelmann, dass die Einrichtungen in der 2. Hälfte des kommenden Jahres fertig sein werden.

Im Kindergarten am Poggenkamp – Trägerin ist die katholische Kirchengemeinde – sind drei Regelgruppen mit 75 Kindergartenplätzen sowie eine Krippengruppe mit 15 Betreuungsplätzen vorgesehen. Die Kosten belaufen sich auf rund 3,9 Millionen Euro. Die katholische Kirche stellt hier den Grund zur Verfügung und beteiligt sich mit 10 Prozent an den Baukosten. Im Kindergarten an der Goldenstedter Straße – Trägerin ist die evangelische Kirchengemeinde – sind zwei Regelgruppen mit 50 Kindergartenplätzen sowie zwei Krippengruppen mit 30 Betreuungsplätzen vorgesehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,66 Millionen Euro. Bei beiden Einrichtungen gibt es jeweils die Möglichkeit einer Erweiterung.

In Bonrechtern ist noch Platz

Den Bedarf für Betreuungsplätze in Visbek kann die Gemeinde derzeit über zusätzliche Außenstellen sicherstellen. Diese sollen künftig von den beiden neuen Kitas ersetzt werden. Gerd Brengelmann erläuterte die aktuelle und die im kommenden Kindergartenjahr zu erwartende Auslastung für jede Einrichtung. So waren die Kindergärten St. Elisabeth und St. Raphael zuletzt voll ausgelastet gewesen. Da für das kommende Jahr nur noch wenige Plätze frei sind, ist hier ein ähnliches Bild zu erwarten.

Im Kindergarten St. Antonius in Rechterfeld waren zuletzt annähernd alle Plätze vergeben. Ähnlich verhält es sich bereits mit den Anmeldungen für das kommende Kindergartenjahr. In der Außenstelle Bonrechtern gibt es dagegen mehr Kapazitäten. Dort blieben zuletzt 12 Plätze unbesetzt, für das kommende Kindergartenjahr stehen noch rund 15 zur Verfügung.

Erstmalig auch Waldkindergarten im Angebot

Seit dem 1. April kann die Gemeinde Visbek Betreuungsplätze im neuen Waldkindergarten St. Hubertus anbieten. Zuletzt wurden 9 der 15 angebotenen Plätze in Anspruch genommen. Für das kommende Kindergartenjahr liegen dem Andreaswerk 10 Anmeldungen vor.

Das Angebot der Großtagespflegen Sonnenkamp und Lüttke Spälmüse wird von den Visbekerinnen und Visbekern voll ausgeschöpft. Dort war zuletzt jeweils noch ein Platz frei. Für das kommende Jahr sind die Plätze in der Einrichtung Lüttke Spälmüse beispielsweise schon alle belegt. Die bislang 5 Tagesmütter konnten zusammen insgesamt 23 Kinder betreuen, 38 wären möglich gewesen. Im kommenden Kindergartenjahr stehen 50 Betreuungsplätze bei insgesamt 7 Tagesmüttern zur Verfügung, von denen 36 bereits vergeben sind.

Gerade im Bereich der Betreuung der Unter-3-Jährigen interessierte sich André Hüttemeyer (CDU) dafür, wie hoch die Quote derer ist, die die professionelle Betreuung in Anspruch nehmen. Gerd Brengelmann schätzte diese auf 40 bis 50 Prozent. Da Hüttemeyer davon ausgehe, dass sie perspektivisch deutlich steigen werde, bekräftigte er, wie dringend die Gemeinde die beiden neuen Kitas brauche.

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