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Besuch auf dem Weihnachtsmarkt: Im Kreis Vechta kommt trotz Corona Stimmung auf

Rund ums Rathaus in Dinklage und auf dem Schützenplatz in Holdorf steigt am Wochenende ein buntes Marktgeschehen. OM Online hat vorbeigeschaut.

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Seit vielen Jahren dabei: Eva Werner (links) und Eva Bockhorst betreuen den Stand vom SOS-Kinderdorf. Foto: Wienken

Seit vielen Jahren dabei: Eva Werner (links) und Eva Bockhorst betreuen den Stand vom SOS-Kinderdorf. Foto: Wienken

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern ist es auch wieder Zeit für Weihnachtsmärkte. So haben sich neben Vechta und Lohne auch die Organisatoren in Dinklage und Holdorf nicht durch die verschärften Corona-Bedingungen abschrecken lassen und einen Markt unter 2G-Regeln auf die Beine gestellt. Das bedeutet: Das eingezäunte Gelände dürfen nur Personen betreten, die vollständig geimpft oder genesen sind. Eva Werner und Eva Bockhorst sind schon seit vielen Jahren mit ihrem Stand für das SOS-Kinderdorf auf dem Weihnachtsmarkt in Dinklage vertreten. Sie finden: „Das Hygienekonzept, das die Bürgeraktion für den Markt ausgearbeitet hat, ist super organisiert. Alle Stände haben sogar eine Glasscheibe zum Schutz erhalten, um das Infektionsrisiko noch weiter einzuschränken.“

Außerdem herrscht für die Besucherinnen und Besucher sowie für die Standbetreiber Maskenpflicht auf dem Gelände, und am Eingang prüft die Security die Impf- oder Genesenennachweise der Gäste. Werner und Bockhorst berichten, dass sie bei ihrer Sortimentsgestaltung viele freiwillige Helferinnen und Helfer hatten. Zahlreiche selbst gebastelte und gestaltete Geschenkartikel zieren den Stand der beiden Frauen, um Gelder für die Organisation SOS Kinderdorf zu sammeln. Neben dem Kinderkarussell, einem Imbiss- und Glühweinstand sind noch weitere örtliche Vereine mit ihren Ständen auf dem Dinklager Weihnachtsmarkt vertreten.

Bereits am Samstag eröffneten die „Turmbläser“ den Markt, während am Sonntag das Duo „2U“ für musikalische Unterhaltung sorgte. Auch an den kommenden Adventswochenenden ist der Weihnachtsmarkt für alle Interessierten jeweils samstags und sonntags von 14.30 bis 20 Uhr geöffnet. In Holdorf mussten die Organisatoren, der Verein „Zukunft für Jugend Holdorf“ und das Wirtschaftsforum Holdorf, den Veranstaltungsort in diesem Jahr verlegen.

Sorgen für Stimmung: Die Tanzmäuse aus Holdorf bringen mit ihrem Tanzalarm rund um den Tannenbaum Schwung auf den Markt. Foto: WienkenSorgen für Stimmung: Die Tanzmäuse aus Holdorf bringen mit ihrem Tanzalarm rund um den Tannenbaum Schwung auf den Markt. Foto: Wienken

Nicht wie üblich rund um die Kirche, sondern auf dem Holdorfer Schützenplatz begrüßten sie ihre Gäste. Wie Elisabeth Vodde-Börgerding, Gründerin des Vereins „Zukunft für Jugend Holdorf“, betonte, sei dies nicht selbstverständlich, und sie dankte dem Schützenverein für seine Mithilfe. „Hier auf dem Schützenplatz haben wir die Möglichkeit, den Einlass zu kontrollieren. Das wäre rund um die Kirche nicht möglich gewesen“, so Börgerding-Vodde. Außerdem wurden zur Sicherheit alle freiwilligen Helferinnen und Helfer an beiden Markttagen getestet, erklärte sie.

Für weihnachtliche Stimmung bei den Marktbesuchern sorgten unter anderem die Tanzmäuse von Viktoria Klose, die mit dem „Tanzalarm rund um den Tannenbaum“ viel Applaus von den Zuschauerinnen und Zuschauern bekamen. Weitere Auftritte gab es außerdem vom Holdorfer Jugendorchester und vom Posaunenchor Fladderlohhausen. Dazu wartete auf die Gäste im Schützenhaus eine reich gedeckte Kaffeetafel.

Maske fällt nur zum Verzehr von Speisen und Getränken

Wie auch in Dinklage herrschte auf dem Holdorfer Marktgelände eine Maskenpflicht, nur zum Verzehr von Speisen und Getränken durfte die Maske abgenommen werden. Die Bürgerstiftung Holdorf betreute den Stand der Aktion „Sozialer Tannenbaum“. Von den Spenden wird der Einkauf der Geschenke für Kinder und Jugendliche aus finanzschwachen Familien organisiert. Jedes Kind, das am Sozialen Tannenbaum teilgenommen hat, erhält ein Geschenk im Wert von 25 Euro.

Die Besucherinnen und Besucher freuten sich beim Gang über die Märkte im Kreis Vechta vor allem über das Weihnachtsfeeling. Nachdem im vergangenen Jahr coronabedingt alle Weihnachtsmärkte ausfallen mussten, war bei vielen die Freude umso größer, sich wieder in vorweihnachtliche Stimmung bringen zu können. „Das hat einfach gefehlt. Die Vorfreude und sich auf Weihnachten einstimmen, so richtig geht das nur auf dem Weihnachtsmarkt“, erklärte eine Besucherin.

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