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Bernd Möller ist der neue DRK-Kreisverbandsvorsitzende

Antonius Lamping hat nach langjähriger Arbeit abgedankt. Neben den Wahlen zog der Verband auf seiner Versammlung eine positive Bilanz zu Blutspenden, der Corona-Lage und der Betreuung Geflüchteter.

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Der Vorstand: (von links) Sandra Mühring, Jan Hoffmann, Bernd Möller, Heiner Kreßmann sowie Ludger Ostermann. Foto: Schoinz

Der Vorstand: (von links) Sandra Mühring, Jan Hoffmann, Bernd Möller, Heiner Kreßmann sowie Ludger Ostermann. Foto: Schoinz

Der DRK-Kreisverband Cloppenburg hat einen neuen Vorsitzenden. Nach langjähriger Arbeit dankte Antonius Lamping ab. Auf ihn folgt Bernd Möller. Das haben die Mitglieder des DRK Kreisverbands Cloppenburg auf ihrer diesjährigen Kreisversammlung einstimmig beschlossen. Die 1. Stellvertretung Möllers bleibt Sandra Mühring. Als 2. stellvertretender Vorstandsvorsitzender wurde der Bürgermeister von Essen, Heiner Kreßmann, einstimmig gewählt. Justiziar des Kreisverbandes blieb Bernard Tepe.

Etwa 80 Teilnehmer haben sich im Hotel Taphorn getroffen. Neben den ehrenamtlichen Vertretern der einzelnen Bereitschaften fanden sich auch Ehrengäste. Insbesondere begrüßte der Vorsitzende Antonius Lamping den Bundesbereitschaftsleiter Martin Bullermann, den ehemaligen Kreisgeschäftsführer Michael Pahl sowie die Gäste Daniela-Florina Udrea, Geschäftsführerin des Landesverbandes, und den Präsidenten des Landesverbandes, Helmut Gels.

Viele Bereiche im Kreisverband seien durch die Corona-Pandemie zum Erliegen gekommen. Im Ehrenamt konnten aufgrund der Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln nur wenige Feldkücheneinsätze und Sanitätsdienste durchgeführt werden. Trotz aller Widrigkeiten habe es im Bereich der Blutspenden eine positive Entwicklung gegeben. Im Jahr 2020 wurden 97 Blutspendetermine vom DRK organisiert, an denen 11.385 Frauen und Männer ihr Blut für andere gespendet haben. Das sind im Durchschnitt 117 Spenderinnen und Spender pro Termin. „Verglichen mit dem Vorjahr hat sich die Spenderbereitschaft pro Termin um 9 erhöht – und das trotz Corona“, stellte Jan Hoffmann, Kreisgeschäftsführer des DRK Cloppenburg, erfreut fest.

Lob richtet sich an das Ehrenamt

Ein besonderes Lob richtete sich ans Ehrenamt. Doch auch die hauptamtlichen Rettungsdienstler mussten sich auf die neue Lage einstellen: Dienstpläne und Abläufe mussten neu strukturiert und überprüft werden. „Um Lieferengpässe bei medizinischer Ausrüstung sowie Desinfektionsmittel zu vermeiden, musste die Verwaltung und insbesondere der Einkauf schnell handeln und zukunftsorientiert planen“, berichtet der Kreisgeschäftsführer.

Beratungsgespräche in den sozialen Bereichen wie zum Beispiel der Migrationsberatung, Schuldner- und Insolvenzberatung, Frauenberatung bei Bedrohung und Gewalt sowie Beratungen zu Mutter-Kind-Kuren konnten zwischenzeitlich nur noch telefonisch durchgeführt werden.

In Flüchtlingswohnheimen wurde über das Virus aufgeklärt

In den Flüchtlingswohnheimen wurden die Bewohner über das Virus aufgeklärt. Die Versorgung mit Hausnotrufgeräten und dem Menüservice „Essen auf Rädern“ konnte man aufrechterhalten. 

Die Corona-Lage ließ auch neue Tätigkeitsfelder beim DRK entstehen. So wird seit Beginn das Impfzentrum an der Thülsfelder Talsperre unterstützt. Außerdem hilft der Verband beim Durchführen von Corona-Tests. 

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