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Bernd H. Tepe mag's närrisch und historisch

Sehr persönliche Ansichten: Zehn Fragen an den Bankfachwirt und Carnevalisten Bernd H. Tepe aus Vechta. Neben vielen Ehrenämtern engagiert er sich als Familienforscher.

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Erfahrener Carnevalist: Bernd H. Tepe mit dem BDK Orden in Gold. Dieser wurde ihm am 11.11.2021 für sein 25-jähriges Engagement als Präsident des Vechtaer Carnevals Club und als Vizepräsident des Karnevalsring Weser-Ems verliehen.   Foto: M. Niehues

Erfahrener Carnevalist: Bernd H. Tepe mit dem BDK Orden in Gold. Dieser wurde ihm am 11.11.2021 für sein 25-jähriges Engagement als Präsident des Vechtaer Carnevals Club und als Vizepräsident des Karnevalsring Weser-Ems verliehen.   Foto: M. Niehues

Und? Wie ging es in letzter Zeit?
Gut. Schön, dass ich gesund bin. Sehr gefreut habe ich mich an meinem 70. Geburtstag über die Aktivitäten meiner Kinder und Enkelkinder, sie hatten ein Buch über mein Leben geschrieben und alle Aktivitäten musisch mit Gesang und instrumental untermalt. Da kann ich nur Danke sagen. Am 11.11.2021 wurde mir der höchste Orden des Bundes Deutscher Karneval in Gold verliehen. Auch darüber habe ich mich sehr gefreut.

Was haben Sie sich einmal so richtig gegönnt?
Im September 2021 konnten wir nach über einem Jahr Pause endlich unsere Reise an die Amalfi-Küste antreten. Außerdem hat uns die Schiffsreise über ein Wochenende im holländischen Wattenmeer sehr begeistert.

Wenn Sie König von Deutschland wären: Was gehört als Erstes abgeschafft?
Dass die Reichen immer noch reicher werden und wir wieder einen gesunden Mittelstand haben, damit alle Menschen in unserem Land durch Fleiß und Engagement die Möglichkeit haben, auch dieses Ziel zu erreichen. Das hat letztlich zum wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes geführt.

Welchen Traum werden Sie sich als nächsten erfüllen (können)?
Für den Sommer haben wir wieder Karten für ein Konzert von André Rieu in Maastricht. Ich arbeite zurzeit an einem Buch über unsere schöne Kinderzeit am Friesoyther Kanal. Durch den Bau der Umgehungsstraße B 72 und der dadurch erfolgten Neugestaltung des gesamten Areals ist die alte gewachsene Nachbarschaft zerstört worden.

Was tun Sie am liebsten?
Natürlich in Kirchenbüchern und diversen Archiven nach Akten und Dokumenten suchen, um am Ende wieder einen dekorativen Stammbaum für die erforschte Familie erstellen zu können. Da ich neben der Bankausbildung noch eine landwirtschaftliche Ausbildung habe, freue ich mich jede Woche wieder, auf dem Bauernhof vom Schwiegersohn mit „meinem“ Trecker als „Haus- und Hofverwüster“ tätig zu sein.

Welche Eigenschaften mögen Sie an sich selbst? Und welche nicht?
Ich bin, glaube ich, sehr kreativ, denn ich habe über 25 Jahre die VCC Orden kreiert, die immer einen Bezug zu unserer Stadt Vechta haben und die mit einem ansprechenden Leitspruch ausgestattet sind. Bei der Programmgestaltung unserer VCC Galasitzungen habe ich immer versucht, 100 Prozent zu erreichen, was nicht bei allen immer Gegenliebe gefunden hat. Denn ein anspruchsvolles Programm verlangt von allen einen hundertprozentigen Einsatz.

Welche TV-Sendung mögen Sie am liebsten?
Alles, was mit der Weltgeschichte zu tun hat. Terra X. Da die meisten dieser Sendungen erst ab Mitternacht ausgestrahlt werden, kann ich mir diese erst ansehen, seitdem ich nicht mehr im Dienst bin.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal treffen?
Wenn es möglich wäre, mit meinen Ahnen und Urahnen, um von deren Lebensweise und täglichen Sorgen und positiven Erlebnissen zu erfahren. Das sind Dinge, die man trotz intensivster Familienforschung nie erfährt.

Was würden Sie gerne einmal wieder essen?
Da meine Frau eine gute Köchin ist, bin ich diesbezüglich schon sehr verwöhnt. Gerne würde ich mal wieder Wurstbrot mit Grütze essen. Außerdem Buttermilch mit dicken Schwarzbrotklumpen.

Welches Thema in  den lokalen Medien hat Sie am meisten beschäftigt?
Die politische Entwicklung rund um die Ukraine. Dazu die umfangreiche Berichterstattung über die augenblickliche Coronasituation und das angestrebte Engagement der Frauen in der katholischen Kirche. Wenn es die Frauen nicht gegeben hätte, wäre die Kirche schon vor 2000 Jahren ausgestorben. Sie haben schon immer das verkörpert, was Jesus Christus uns vor 2000 Jahren vorgelebt hat.


Zur Person:

  • Bernd H. Tepe (70) ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und sieben Enkel.
  • Der gebürtige Friesoyther lebt seit 1973 in Vechta.
  • Bis zu seinem Ruhestand leitete der Bankfachwirt die Filiale der Volksbank Vechta an der Oyther Straße.
  • Er ist Ehrenpräsident des Vechtaer Carnevals Club e.V. und Vizepräsident des Karnevalsring Weser-Ems.
  • Neben vielen weiteren Ehrenämtern engagiert Tepe sich als Familienforscher; er hat schon viele Stammbäume und Familienbücher erstellt.

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