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Benefizturnier zum Stoppelmarkt liefert ein Rekordergebnis

Die Veranstaltung der Schausteller und Wirte bringt rund 10.000 Euro ein. Die Spenden fließen in die Ukraine-Hilfe und an die Flutopfer im Ahrtal.

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Strahlende Gesichter bei der Spendenübergabe: Schausteller und Wirte übergaben am Freitag die Schecks an Vertreter der Ukraine-Hilfe und einer Initiative aus dem Ahrtal. Foto: Speckmann

Strahlende Gesichter bei der Spendenübergabe: Schausteller und Wirte übergaben am Freitag die Schecks an Vertreter der Ukraine-Hilfe und einer Initiative aus dem Ahrtal. Foto: Speckmann

Die Berichterstattung rund um den Stoppelmarkt 2022 wird Ihnen präsentiert von der Volksbank Vechta.

Die Veranstalter waren schon am Dienstagabend guter Dinge gewesen, als sich etwa 800 Besucher im Schulzentrum Nord einfanden und das Benefizturnier anlässlich des Stoppelmarktes angepfiffen wurde. Nun sollten sich ihre Hoffnungen bestätigen: Die Veranstaltung brachte einen Gesamterlös in Höhe von gut 10.800 Euro ein und erzielte damit ein Rekordergebnis in der traditionsreichen Geschichte.

Die Vertreter der Schausteller und Wirte gaben das stolze Ergebnis am Freitag bei der Spendenübergabe vor dem Amtmannsbult bekannt. Die beiden symbolischen Schecks in Höhe von jeweils 5417 Euro gingen an die Initiative "Spendenwelle Fluttaler" aus dem Ahrtal sowie an das Caritas-Sozialwerk Vechta, das die Mittel an die Ehrenamtlichen der Ukraine-Hilfe in der heimischen Region verteilen wird.

Der Vorsitzende des Vereins Reisender Schausteller Vechta, Jürgen Meyer, lobte das finanzielle Engagement von Schaustellern, Wirten und weiteren Sponsoren. Seine Kollegen hätten die Wohltätigkeitsaktion trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten unterstützt. Sie würden die Menschen in der Ukraine und im Ahrtal nicht vergessen, obwohl sie selbst mit Existenzängsten zu kämpfen hätten.

Ludger Emken, Vorsitzender der Vereinigung der Stoppelmarkt-Wirte, ließ bei der Scheckübergabe durchblicken, dass hinter der Veranstaltung ein enormer Organisationsaufwand steckt: "Es ist einfach bemerkenswert, dass man in dieser Zeit so etwas in Kürze auf- und abbaut." Bürgermeister Kristian Kater (SPD) würdigte das Engagement: "Es kommt Menschen zugute, die es bitter nötig haben."

Bei dem Blitzturnier am Dienstag waren zwei Mannschaften, bestehend aus Wirten und Schaustellern sowie Vertretern von Stadt und Landkreis Vechta, sowie ein hochkarätig besetztes Allstar-Team gegeneinander angetreten. Zu den Ex-Profis zählten unter anderem mehrere Spieler des SV Werder Bremen, darunter Stürmerstar Ailton, sowie der ehemalige deutsche Nationalspieler Manfred Kaltz.

Bei der Leitung der Partien wechselten sich Felix Börgerding, Patrick Köcher und Volker Lübbehusen ab. Das Schiedsrichtergespann hatte keine leichte Aufgabe, denn die Mannschaften schenkten sich nichts. Das gefiel dem Publikum. Alwin Marischen war zum ersten Mal dabei und durchaus angetan: "Es macht Spaß zuzugucken. Ich werde nächstes Jahr auf jeden Fall wiederkommen", sagte der Vechtaer.

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