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Benedikt-Schule nimmt weiter Gestalt an

In den Sommerferien werden die neuen Fassaden am Bauteil 5 montiert. Wie es weitergeht, entscheidet nach der Kommunalwahl der neue Visbeker Gemeinderat.

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Neue Fassade für das Bauteil 5 der Benedikt-Schule: Im hinteren Bereich des Gebäudes nimmt die Fassade schon Form an. Auf dem Foto zu sehen: Polier Dennis Brokering. Foto: Koopmeiners

Neue Fassade für das Bauteil 5 der Benedikt-Schule: Im hinteren Bereich des Gebäudes nimmt die Fassade schon Form an. Auf dem Foto zu sehen: Polier Dennis Brokering. Foto: Koopmeiners

Bei der Langzeit-Sanierung der Benedikt-Schule Visbek geht es weiter voran. "Derzeit werden die neuen Fassaden am Gebäude des Bauteils 5 montiert", teilt Gaby Tönnies aus dem Amt für Bau-, Planungs- und Umweltangelegenheiten der Gemeinde mit. Zuvor seien die Abbrucharbeiten "zügig" abgeschlossen worden, freut sich Tönnies. Während sich im Untergeschoss des Bauteils 5 das alte und auch neue Forum befindet, werden im Obergeschoss die Klassen- und Fachräume renoviert. 

Die Arbeiten am rückwärtigen Teil des Gebäudes seien fast abgeschlossen, danach folge die Montage der Fassaden im vorderen Bereich. "Wenn alles glatt läuft, sind die Fassaden bis zum Ende der Sommerferien vollständig montiert", hofft Tönnies. Anschließend würden die technischen Installationen in den Wänden vorgenommen werden. Der Zeitpunkt, um die neuen Fassaden anzubringen, passe laut Tönnies sehr gut: "Weil zur Montage auch ein großer Kran benötigt wird, können diese Arbeiten einfach am besten erledigt werden, wenn kein Trubel an der Schule herrscht."

Schülerinnen und Schüler zeigen sich verständnisvoll

Die seit letztem Jahr laufenden Arbeiten am Bauteil 5 trennen den Erweiterungsbau samt der neuen, modernen Mensa vom restlichen Gebäude. "Dadurch müssen die Schülerinnen und Schüler natürlich längere Laufwege in Kauf nehmen", so Tönnies. In der wöchentlich stattfindenden Baubesprechung berichtet der Hausmeister an der Benedikt-Schule aber von verständnisvollen Schülern, "die sich an die Situation gewöhnt hätten".

Zunächst waren 5,5 Millionen Euro für die Sanierung des Bauteils 5 kalkuliert worden. "Wohlgemerkt, ohne Planungs- und Nebenkosten", stellt Tönnies klar. Derzeit plane die Gemeinde mit Gesamtkosten von 6,5 Millionen Euro. "Die Steigerung von 1 Million Euro ergibt sich einerseits durch die anfallenden Planungs- und Nebenkosten, andererseits durch die Preissteigerungen im Baugewerbe", informiert Tönnies. Dabei würden die von vornherein mitberücksichtigten Planungs- und Nebenkosten den "größeren Teil" ausmachen. "Damit laufen momentan nicht erheblich mehr Kosten als geplant auf", meint Tönnies.

Lieferengpässe könnten zu Problemen führen

Nach der Montage der neuen Fassaden sind danach die technischen Gewerke an der Reihe. "Die betreffenden Firmen haben erst vor Kurzem den Zuschlag bekommen, es gibt also noch keine genaue Terminschiene", erklärt Tönnies. Derzeitiger Plan sei es aber, die Arbeiten bis März 2022 erledigt zu haben. "In die Quere könnten uns noch Lieferengpässe bei den ausführenden Unternehmen kommen", gibt Tönnies die aktuell schwierige Situation auf dem Rohstoffmarkt zu bedenken.

Wie es jenseits des Bauteil 5 weitergeht, steht zu diesem Zeitpunkt noch in den Sternen. "2017 hat der Visbeker Gemeinderat entschieden, dass Bauteil 5 und 6 saniert werden sollen", blickt Tönnies zurück. Die Sanierung von Bauteil 6 mit der neuen Mensa sei dabei bereits abgeschlossen. "Darüber hinaus gibt es aber generelle Vorgaben, dass weiter saniert werden muss." Bei der Frage wann, wie und in welchem Umfang sei jedoch wieder der Gemeinderat am Zug. Dessen nächste Sitzung findet am 12. Oktober statt, dann in neuer Zusammensetzung nach der Kommunalwahl im September.

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