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Bekommt die Uni Vechta eine 10 Millionen Euro teure Turnhalle?

Der Neubau der Sportstätte ist Thema im Haushaltsausschuss des Niedersächsischen Landtages. Wie die Chancen für das seit Jahren geplante Projekt stehen.

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Noch Platz: Die neue Zweifeldhalle soll laut bisherigem Plan auf der an den Sportplatz angrenzenden Freifläche entstehen. Foto: Hartjens

Noch Platz: Die neue Zweifeldhalle soll laut bisherigem Plan auf der an den Sportplatz angrenzenden Freifläche entstehen. Foto: Hartjens

Der Haushaltsausschuss des Niedersächsischen Landtages berät am 15. Juni (Mittwoch) über die Genehmigung von 10 Millionen Euro für den Neubau einer Sporthalle an der Universität in Vechta. Der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Siemer begrüßt den geplanten Neubau und zeigt sich optimistisch, dass diesem Antrag auch mehrheitlich zugestimmt wird. Die Erschließungs- und Baukosten belaufen sich auf 10.183.000 Euro und die Ersteinrichtungskosten auf 285.000 Euro. Gesamt: 10.468.000 Euro.

Die Uni Vechta hatte mit Bauanmeldung vom 24. September 2020 einen Ersatzneubau der Sporthalle beantragt. Die Genehmigung der Bauanmeldung mit einem Flächenbedarf in Höhe von 1897,5 Quadratmetern erfolgte am 6. Januar 2021. Zurzeit steht der Universität Vechta eine Einfeldhalle zur Verfügung. Aufgrund der zu geringen Größe der Einfeldhalle können die erforderlichen Lehrinhalte in den Bachelor- und Masterstudiengängen „Sportwissenschaften“ nicht vollständig angeboten werden, so dass große Sportspiele und auch der Hochschulsport nur eingeschränkt stattfinden können, heißt es in der Vorlage für den Ausschuss.

Probleme beim Mitnutzen der Halle der Geschwister Scholl-Schule

Deshalb wird zusätzlich zu den Sportflächen der Universität Vechta eine kommunale Dreifach-Schulsporthalle genutzt. Diese Halle wird durch die Einführung der Geschwister-Scholl-Schule als Ganztagsschule im Laufe der Zeit nur eingeschränkt genutzt und kann zudem für die Zukunft nicht garantiert werden. Die Einfeldhalle an der Uni sei laut Institut für Hochschulentwicklung zu klein und qualitativ nicht bedarfsgerecht und sollte durch eine Zweifeldhalle ersetzt werden.

Eine Vergrößerung der bestehenden Halle sei standortgegeben nicht möglich. Die neben der Einfeldhalle bestehenden Sportflächen, eine Gymnastikhalle und drei kleinere Sportübungsräume sowie ein Fitnessraum, könnten hingegen weitergenutzt werden. Der Neubau umfasst neben der Zweifachhalle die entsprechenden Geräte-, Lager- und Umkleideeinrichtungen. Für die Energieversorgung der Sporthalle wird der Bau einer Photovoltaikanlage eingeplant, wie es im Antrag heißt. In Anbetracht der momentanen Entwicklung bei den Energiekosten halten alle Beteiligten diese Lösung für sinnvoll und zukunftsorientiert. Die Mehrkosten für die größere Solar-Anlage betragen 430.000 Euro.

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