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Beim Netzanschluss ist an Friesoyther Schulen noch Luft nach oben

Ziel der Stadt ist es, allen Schulen einen Anschluss mit mindestens 100 Mbit zur Verfügung zu stellen. An den Grundschulen sind über die Kupferkabel derzeit maximal 50 Mbit möglich.

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Anschluss gesucht: Während die hausinterne Verkabelung an den Friesoyther Schulen zumeist gut ist, können bislang lediglich die Heinrich-von-Oytha-Schule und die Realschule auf ein schnelles Glasfasernetz zurückgreifen. Symbolbild: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Anschluss gesucht: Während die hausinterne Verkabelung an den Friesoyther Schulen zumeist gut ist, können bislang lediglich die Heinrich-von-Oytha-Schule und die Realschule auf ein schnelles Glasfasernetz zurückgreifen. Symbolbild: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Rund eine Million Euro sind für die Friesoyther Schulen in städtischer Trägerschaft aus dem „Digitalpakt Schule“ in Aussicht gestellt. Mit dem Geld sollen die digitale Infrastruktur der Schulen – etwa die Anbindung an das Internet – sowie die Ausstattung der Schulen mit Endgeräten wie digitalen Tafeln und Tablets verbessert werden. Die Stadtverwaltung zeigt sich mit der aktuellen Umsetzung in den städtischen Schulen zufrieden.

Ausgangspunkt dieser Einschätzung ist eine Anfrage des SPD-Ratsherrn Hubert Schrand, der im Detail wissen wollte, welche Fördermittel bislang abgerufen wurden, welche Hindernisse es gibt, wie die einzelnen Schulen versorgt sind und wo es den höchsten Nachholbedarf gibt.

Nur Realschule und HvO haben 100-Mbit-Anschlüsse

Insgesamt hat die Stadt bislang knapp 100.000 Euro aus dem Digitalpakt abgerufen beziehungsweise beantragt. Der größte Teil davon floss in die Verbesserung der Netzkabel- und WLAN-Verbindungen sowie in die Anschaffung digitaler Anzeige- und Interaktionsgeräte wie beispielsweise digitale Whiteboards.

Bei den Internetanbindungen hat sich die Stadt das Ziel gesetzt, für jede Schule einen Anschluss mit mindestens 100 Mbit zu ermöglichen. Die Realschule und die Heinrich-von-Oytha-Schule haben diesen Wert bereits erreicht, beide Schulen verfügen über einen Glasfaseranschluss.

Realschule wird im Zuge des Umbaus neu verkabelt

Bei den städtischen Grundschulen ist indes noch Luft nach oben. Hier schwankt der Wert zwischen sechs Mbit und 50 Mbit. Mehr sei an den jeweiligen Standorten über die dort liegenden Kupferkabel von Anbieterseite aus zumeist nicht möglich, erläutert die Stadtveraltung. Sollte mehr Bandbreite erforderlich sein, müsste zumeist ein neuer Glasfaseranschluss gelegt werden. Für die Grundschule Kampe ist diese Anschlussart bereits angekündigt.

Hausintern sind Verkabelung und WLAN zumeist auf dem aktuellen Stand der Technik oder werden in Kürze erweitert. Lediglich bei der Realschule ist beides unzureichend. Das Gebäude wird allerdings im Zuge des laufenden Um- und Neubaus neu verkabelt, davon wird nach ihrem Umzug auch die Ludgerischule profitieren.

Erst der Netzanschluss, dann die Endgeräte

Bei den Whiteboards stehen die größten Investitionen noch bevor. Aktuell nutzt lediglich die HvO flächendeckend digitale Tafeln. Geplant ist, im laufenden Jahr die 3. und 4. Klassen aller Grundschulen sowie die Realschule mit neuen, 86 Zoll großen digitalen Tafeln auszustatten. 2022 sollen dann die übrigen Klassen folgen. Bei den mobilen Endgeräten wartet die Stadt noch auf eine angekündigte Förderrichtlinie des Landes.

Grundsätzlich hat die Stadt beschlossen, dass zunächst alle Schulen mit einer guten Netzwerkverkabelung und einer sehr guten WLAN-Abdeckung ausgestattet sein müssen, bevor weitere große Projekte durchgeführt werden können. Dieses Vorgehen sei auch im Digitalpakt vorgesehen.

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