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Beim 10. Dwergter Kartoffelfest des Oldtimerclubs dreht sich alles um die Knolle

Der Oldtimerclub Dwergte konnte am Sonntag (18. September) trotz des Regens viele Besucher zur Erdapfelsuche, zu seiner Oldtimer-Ausstellung und zum 20. Geburtstag begrüßen.

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Nach dem Aufsammeln der Erdäpfel: Mit dem historischen Kartoffelsortierer werden die Knollen von den Mitgliedern des Oldtimerclubs zunächst der Größe nach sortiert, dann eingesackt, gewogen und schließlich verkauft. Foto: Landwehr

Nach dem Aufsammeln der Erdäpfel: Mit dem historischen Kartoffelsortierer werden die Knollen von den Mitgliedern des Oldtimerclubs zunächst der Größe nach sortiert, dann eingesackt, gewogen und schließlich verkauft. Foto: Landwehr

Mit Gummistiefeln und Drahtkorb, Plastiktüte oder Jutesack ausgerüstet sind die Kinder am Sonntag (18. September) in die Dwergter Ortsmitte gekommen, um beim Kartoffelfest des Oldtimerclubs Dwergte nach dem Kartoffelroden die Knollen zu suchen. Dabei waren um die Mittagszeit nach dem großen Regen die Gummistiefel durchaus angebracht. Am Nachmittag blieb es dann zur Freude der Veranstalter für einige Stunden trocken, sodass die Besucher auf dem Dorfplatz Kaffee und Kuchen genießen oder die Oldtimer-Ausstellung entspannt ansehen konnten.

Zum bereits 10. Mal hatte der Oldtimerclub Dwergte, der zudem sein 20-jähriges Bestehen feierte, zum Kartoffelfest eingeladen. Eingeläutet wurde das Jubiläum mit einem Gottesdienst am Vorabend, bevor dann der große Jubiläumstanz im Dwergter Jugendheim folgte. Am Sonntagmittag gab es das traditionelle Kartoffelfest. Auch viele Gäste, die an der Talsperre ihren Urlaub verbrachten, waren erschienen. So nutzte eine Freundesgruppe aus dem westfälischen Paderborn und Herford, die sich zu einem Wiedersehen an der Talsperre eingemietet hatte, die Gelegenheit, das Fest in Dwergte zu besuchen und war begeistert von den frischen Kartoffelpuffern.

In der Nähe des Festplatzes, in der Ortsmitte des Feriendorfes am Meer, hatten die rührigen Schrauber und Sammler eigens einen Kartoffelacker angelegt, auf dem dann nun mit nostalgischen Kartoffelrodern die Kartoffeln traditionell gerodet wurden. Mit Eimern und Körben suchten die Kinder oft mit Unterstützung der Mütter und Väter die dicken Erdäpfel. Denn die Ausbeute, die der Roder den Kindern zum Auflesen präsentierte, konnte sich in diesem Jahr sehen lassen.

Kartoffeln werden sortiert, eingesackt, gewogen und verkauft

Nachdem die Kartoffeln gesucht waren, wurden die Körbe oder Tüten zum Sortierer, der mit der Hand gedreht werden musste, getragen. Dann wurden die Kartoffeln eingesackt und auf die Sackwaage, auf der verschiedene Gewichtsstücke das richtige Gewicht anzeigten, gestellt. Die frisch gerodeten, sortierten und gewogenen Kartoffeln konnten von den Besuchern günstig erworben werden. "Was man findet, darf man mitnehmen", glaubte ein Besucher. "Eigentlich war das so nicht gedacht. Die Kartoffeln sollten schon gekauft werden. Aber man mag dann auch nicht so konsequent sein", erzählte Vorstandsmitglied Stefan Nordloh.

Zudem gab es auf dem Festplatz beim Jugendheim Kartoffel-Pfannkuchen mit Apfelmus, Pommes und vieles mehr rund um die Kartoffel. Dazu konnten Interessierte mit dem vereinseigenen Wackelboot Runden durch den Ferienort drehen. Die Erwachsenen interessierten sich eher für die Einzelheiten der ausgestellten Oldtimer des Dwergter Clubs. Auch für Getränke hatte der Verein gesorgt.

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