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BBS Marienhain ist nun komplett digital ausgestattet

Die Digitalisierung der Vechtaer Berufsbildenden Schule ist weitgehend abgeschlossen. Besonders in den letzten Wochen des Homeschoolings hat sich die neue Technik bewährt.

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Digitaler Unterricht: Mathelehrerin Kathryn Berendes ist von der neuen Technik überzeugt. Foto: Heuer

Digitaler Unterricht: Mathelehrerin Kathryn Berendes ist von der neuen Technik überzeugt. Foto: Heuer

6 hochmoderne interaktive Bildschirme, sogenannte Smart-Displays sind nun im Besitz der Berufsbildenden Schulen (BBS) Marienhain in Vechta. Damit sei die Digitalisierung der Schule weitgehend abgeschlossen, wie aus einer Pressemitteilung der Schulstiftung St. Benedikt hervorgeht. Alle 22 Klassenräume und auch einige Fachräume würden über diese Technik verfügen. Grundlage für die Geräte sei eine nun stabile und schnelle Internetverbindung im gesamten Gebäudekomplex.

Neben den neuen Tafeln würden auch iPads als Leihgeräte zur Verfügung stehen. Finanziert würde diese Ausstattung zum großen Teil aus dem Digitalpakt der Bundesregierung mit rund 217.000 Euro.

Die ersten digitalen Tafeln seien schon im Schuljahr 2017/2018 installiert worden, erklärt die Schulleiterin der BBS Marienhain, Dr. Gabriele Grieshop. "Wir hatten uns damals entschieden, die Tafeln komplett abzubauen." Die Begeisterung sei anfänglich nicht überschwänglich gewesen, räumt sie ein. "Aber dank Corona hat sich das ins Gegenteil gewandt. Über die neuen interaktiven Bildschirme kann man sich medial komfortabler vorbereiten und beim Distanzunterricht Schülerinnen und Schüler mit in den Klassenraum holen." Inzwischen seien die großen Displays Standard in der BBS, freut sie sich.

Hybridunterricht funktioniert so in der Schule besser

"Bei der Einführung der Smart-Boards war es uns wichtig, bei Lehrkräften, Schulleitungen und Schülern eine hohe Akzeptanz zu haben", berichtet Uwe Kathmann, Vorstand der Schulstiftung St. Benedikt in Vechta. "Und als Schulträger sind wir dankbar dafür, dass wir auch als freie Schulen Fördermittel aus dem Digitalpakt bekommen."

Wie sich die neue Technik in der Praxis bewähre, zeige ein Blick in ein Klassenzimmer. Kathryn Berendes unterrichtet eine Klasse im 2. Ausbildungsjahr zu sozialpädagogischen Assistenten in Mathematik. Das Tafelbild habe Berendes zu Beginn der Stunde nicht nur im Kopf, sondern schon im Speicher des Bildschirms. Sie können es zu Hause vorbereiten, im Unterricht in Gruppenarbeit verändern, in den Folgestunden wieder aufrufen oder später als Datei zur Verfügung stellen. Wie Hybridunterricht ohne diese neue Technik funktionieren sollte, kann sich die Mathelehrerin nicht vorstellen. Ihre Schülerinnen und Schüler würden diese Einschätzung teilen.

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