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Barßeler Schützengilde renoviert Kleinkaliberstand

Die Schießsportanlage ist deutlich in die Jahre gekommen. Die Vereinsmitglieder wollen mit viel Eigenleistung und finanzieller Unterstützung die Modernisierung stemmen.

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Finanzierungshilfe: Frank Naber (LzO, von links), Michael Nitschke, Annette Brinkmann, Michael Bohnen (alle Gilde) und Ludger Hespe (Stiftung) bei der Übergabe. Foto: C. Passmann

Finanzierungshilfe: Frank Naber (LzO, von links), Michael Nitschke, Annette Brinkmann, Michael Bohnen (alle Gilde) und Ludger Hespe (Stiftung) bei der Übergabe. Foto: C. Passmann

Der Kleinkaliberstand der Schützengilde Barßel ist in die Jahre gekommen. Die Schießsportanlage ist marode und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen eines modernen Schießstandes. Insbesondere die bestehende Technik ist nicht mehr zeitgemäß: Eine Umstellung auf digitale Elemente ist erforderlich. Bereits 2019 hat die Barßeler Gilde ihren Luftgewehrstand digital umgebaut – dieser gehört nun zu den modernsten Anlagen im Schützenkreis.

„Nun machen wir uns an die Renovierung und Modernisierung des Kleinkaliberstandes heran“, sagt Michael Nitschke, Präsident des Traditionsvereins. Die 1911 gegründete Gilde ist der älteste Schützenverein in der Gemeinde Barßel und gehört dem Oldenburgischen Schützenbund ebenso an wie dem Schützenkreis Alter Amtsbezirk Friesoythe. Zudem ist der Verein mit derzeit rund 240 Mitgliedern Teil des Kreissportbunds Cloppenburg. „Es wartet bei der Modernisierung der Anlage eine ganze Menge Arbeit auf uns. Die Kosten für die neue Anlage belaufen sich auf rund 20.000 Euro“, sagt der Gildepräsident.

„Bis jetzt haben die Mitglieder bei Arbeiten stets zur Stange gehalten.“Michael Nitschke, Gildenpräsident

Um das gesamte Projekt zu finanzieren, bedarf es eine Menge an Eigenleistungen durch die Vereinsmitglieder. Aber darum ist Nitschke nicht Bange. „Bei uns packen die Mitglieder mit an. Wir haben entsprechende Fachleute für die verschiedensten Arbeiten in unseren Reihen. Bis jetzt haben die Mitglieder bei Arbeiten stets zur Stange gehalten.“ Die Gilde hat für die Baumaßnahmen rund 230 Stunden Eigenleistung eingeplant.

Daneben gibt es aber auch finanzielle Unterstützung. So erhält die Gilde unter anderem Zuschüsse von der Gemeinde Barßel, dem Landkreis Cloppenburg und dem Kreissportbund Cloppenburg. Erwartet werden auch Gelder von der N-Bank. Zur Finanzierung gab es nun zusätzlich durch die Regionalstiftung Cloppenburg der Landessparkasse zu Oldenburg einen Betrag von 3000 Euro. Den Scheck überreichten Frank Naber, Direktor der Firmenkunden der LzO für den Landkreis sowie Ludger Hespe vom Stiftungsrat. „Die Finanzspritze hilft uns weiter bei der Finanzierung, zumal es in der Coronazeit kaum Einnahmen gab“, so Nitschke.

Die Modernisierungsmaßnahmen der Anlage sehen unter anderem den Rückbau der alten Häring-Seilzuganlage bei vier Ständen und die Demontage der alten Schussauflage vor. Dazu gehört die Entsorgung und Entkernung der Anlage. Umfangreich werden die Arbeiten für die Stromzufuhr auf einer Länge von 50 Metern. Ein wichtiger Baustein ist die Erneuerung der Beschuss-Sicherheit. Zudem wird die gesamte Beleuchtung erneuert. Ganz zum Schluss erhält die Kleinkaliber-Anlage noch einen neuen Farbanstrich.

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