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Bargeldeinzahlungen und Geldwäsche: Die Finanzaufsicht zieht die Zügel an

Ab dem 9. August müssen sich die örtlichen Geschäftsbanken belegen lassen, woher größere Bargeldbeträge stammen. Bei höheren Einzahlungen muss der Kunde nachweisen, wie er an das Bare gekommen ist.

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Nur Bares ist Wahres? Um Geldwäsche weiter zu erschweren, hat die Finanzaufsicht den Banken strengere Regeln im Umgang mit höheren Bargeldeinzahlungen verordnet. Foto: dpa / Skolimowska

Nur Bares ist Wahres? Um Geldwäsche weiter zu erschweren, hat die Finanzaufsicht den Banken strengere Regeln im Umgang mit höheren Bargeldeinzahlungen verordnet. Foto: dpa / Skolimowska

Mit Geschäftsbeginn am 9. August (Montag) gelten neue Vorschriften für die Einzahlung von höheren Bargeldbeträgen. Im Rahmen des geltenden Geldwäschegesetzes hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) den Geschäftsbanken neue Anwendungsvorschriften vorgegeben. Die wesentliche Änderung betrifft Bareinzahlungen von mehr als 10.000 Euro, denn für solche muss künftig ein Herkunftsnachweis vorgezeigt werden. Die Bargeldkunden müssen einen "aussagekräftigen Beleg" vorlegen. Die Vorgaben gelten für alle Banken und Sparkassen in Deutschland. Das Geschäft von Geldwäschern soll mit den Beschränkungen schwieriger werden.

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