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Bald rollt der Ball in Harkebrügge auf zwei weiteren Plätzen

Der Harkebrügger Sportverein war mit seinem Trainings- und Spielbetrieb an seine Grenzen gestoßen. Die beiden zusätzlichen Spielfelder sollen die Situation entspannen.

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Im Spätsommer soll der Ball rollen: Die neuen Fußballfelder beim Harkebrügger Sportverein sind fertig. Foto: C. Passmann

Im Spätsommer soll der Ball rollen: Die neuen Fußballfelder beim Harkebrügger Sportverein sind fertig. Foto: C. Passmann

Sehnsüchtig warten nicht nur die Fußballer des Harkebrügger Sportvereins (HSV) darauf, dass sie wieder auf dem grünen Rasen dem runden Leder hinterher laufen können, das geht allen Fußballfans so. Gerade aber beim kleinen HSV ist die Vorfreude groß, denn der Verein könnte zwei nagelneue Fußballplätze in der Nähe des jetzigen Waldstadions an der Straße „Zum Walde“ in Betrieb nehmen.

„Wir sind mit der Fertigstellung auf der Zielgeraden. Die beiden Plätze sind hergerichtet und das erst zarte Grün lässt sich schon erkennen“, sagt Bernd Börg, beim HSV nicht nur dritter Vorsitzender, sondern auch der Projektleiter bei den neuen Plätzen. Aufgebaut sind ebenfalls der Ballfangzaun und  die Absperrung zu den Plätzen. Zudem steht das technische Versorgungsgebäude.

Der Ball darf allerdings vorerst nicht rollen, was aber nicht mit der Pandemie zu tun hat. „Das Grün muss richtig sprießen und dann erst einmal gemäht werden, damit sich eine gute Grasnarbe bildet. Ich gehe davon aus, dass wir im Spätsommer kicken können“, so der dritte Vorsitzende. Damit der Rasen auch immer bewässert werden kann, wurde eine Berieselungsanlage installiert. Ausreichend Parkplätze sind ebenfalls eingeplant.  

Nun verfügt "kleiner HSV" über vier Plätze

Beim Harkebrügger Sportverein ist man froh über die Platzerweiterung, die schon längst aufgrund des regen Spiel- und Trainingsbetriebes erforderlich war. „Gerade über den Trainingsbetrieb wurde immer wieder geklagt“, sagt Börg. Daher ist auch einer der beiden Plätze mit einer Größe von 80 mal 40 Metern für den Jugendfußball und für den Trainingsbetrieb vorgesehen. Der Hauptplatz für den restlichen Spielbetrieb hat eine Größe von 100 mal 70 Metern.

Damit verfügt der Sportverein nun über insgesamt vier Fußballfelder. Erforderlich ist die Sportplatzerweiterung, da der HSV seit Jahren an seine Kapazitätsgrenze stößt. Im Waldstadion stehen nur ein Hauptplatz sowie ein Trainingsplatz zur Verfügung. Da der Hauptplatz gerade in den Herbsttagen oft geschont werden muss, herrscht auf dem Trainingsplatz fast sieben Tage die Woche Hochbetrieb.

Die erforderlichen  Flächen für die neuen Plätze konnte der Vorstand von einem Landwirt anpachten. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 170.000 Euro brutto.  „Wir konnten die Kostenrahmen einhalten“, erklärt Börg. Zuschüsse gibt es von der Gemeinde Barßel in Höhe von rund 29.000 Euro. Außerdem fließen Gelder vom Landkreis Cloppenburg in Höhe von 20 Prozent und vom Landessportbunde sprudeln noch einmal 30 Prozent Fördergelder. Den Rest bringt der Verein aus eigenen Mitteln und Spenden auf.

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