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Bakumer Sporthallendach wird im Sommer saniert

In diesem Jahr stehen mehrere Projekte in der Gemeinde Bakum an. Der Neubau der Krippe am Kapellenweg soll möglichst zügig starten.

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Wird ausgebessert: Das Dach der Bakumer Sporthalle wird im Sommer saniert, zudem eine Photovoltaik-Anlage installiert. Foto: C. Meyer

Wird ausgebessert: Das Dach der Bakumer Sporthalle wird im Sommer saniert, zudem eine Photovoltaik-Anlage installiert. Foto: C. Meyer

In Bakum stehen für dieses Jahr einige Bauprojekte an. So soll unter anderem eine neue Krippe gebaut werden, auch das Dach der Sporthalle wird saniert. Ein Überblick:

Sanierung des Sporthallendachs

Derzeit laufe die Planung für die Sanierung und die damit verbundene Realisierung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Sporthalle, lässt Bürgermeister Tobias Averbeck auf Nachfrage wissen. In den Sommerferien soll die Maßnahme umgesetzt werden. Der Bürgermeister schätzt, dass dies während des laufenden Betriebs vonstatten gehen kann.

Zusammen mit einer Fenstersanierung führe die Maßnahme zu einer „deutlichen energetischen Aufwertung“ des Gebäudes, so Averbeck. Eine Förderzusage der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Höhe von etwa 200.000 Euro liege vor. Die Gesamtkosten wurden auf mehr als 500.000 Euro geschätzt. Nötig wurde die Sanierung, weil das Dach mittlerweile undichte Stellen aufweist und Feuchtigkeit durch die verwitterte Dachdeckung dringen kann.

Neubau Krippe am Kapellenweg

Am Kapellenweg soll eine neue Krippe gebaut werden. Wie Tobias Averbeck wissen lässt, werde aktuell der Bauantrag vom Büro Bocklage und Buddelmeyer aus Vechta fertiggestellt. Der Bürgermeister hofft, dass der Landkreis Vechta „möglichst rasch“ genehmigt. „Wir würden wirklich sehr gerne möglichst kurzfristig mit den Ausschreibungen starten, um zügig in die Realisierung des Projekts eintreten zu können.“

Denn die Gemeinde braucht dringend mehr Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren. Sowohl 2020 als auch 2021 wurden jeweils mehr als 90 Geburten in Bakum verzeichnet. Im Krippenbereich werden in den kommenden Jahrgängen mehr als 100 Kinder erwartet. Bislang gibt es in der Gemeinde aber lediglich 60 Plätze. Auf dem circa 3000 Quadratmeter großen Gelände ist ein Krippenneubau für zunächst zwei Gruppen geplant – mit der Option auf Erweiterung.

Im Haushalt für 2022 sind für den Neubau 1,4 Millionen Euro eingeplant. Ursprünglich hatte die Gemeinde vor, eine KfW-Förderung zu beantragen, sagt Tobias Averbeck. Das Gebäude soll nach dem KfW-Standard 40 errichtet werden. Doch diese Förderung ist kürzlich gestoppt worden. Der Bürgermeister gibt zu, dass er aktuell überfragt ist, wie sich das auf die Neubaumaßnahme auswirken wird. Es sei ärgerlich, wenn diese Mittel letztlich fehlten.

Bushaltestelle am Schulzentrum

Die Bushaltestelle am Schulzentrum an der Loher Straße ist die größte von allen in der Gemeinde – und bislang nicht barrierefrei. Die – ohnehin nicht mehr ansehnlichen – Drängelgitter seien unter anderem für Rollstuhlfahrende nicht geeignet, weiß auch Tobias Averbeck. Das soll sich dieses Jahr ändern. Dafür werden unter anderem taktile Leitelemente für blinde und sehbehinderte Personen in den Boden eingelassen und auch die Drängelgitter werden erneuert. Überdies soll die Fahrbahn erweitert werden, sodass die Busse besser aneinander vorbeifahren können. Die Kosten belaufen sich auf rund 100.000 Euro. 75 Prozent davon sollen vom Land getragen werden. Die Gemeinde Bakum warte derzeit aber noch auf die Förderzusage der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), sagt Averbeck.

Nicht barrierefrei: Die Bushaltestelle an der Loher Straße wird in diesem Jahr ausgebessert. So soll Barrierefreiheit hergestellt werden.   Foto: C. MeyerNicht barrierefrei: Die Bushaltestelle an der Loher Straße wird in diesem Jahr ausgebessert. So soll Barrierefreiheit hergestellt werden.   Foto: C. Meyer

Neubau Rathaus

Das wohl größte Bauprojekt der Gemeinde Bakum ist der geplante Neubau des Rathauses. Die Mitglieder des Gemeinderats der vergangenen Wahlperiode sprachen sich in ihrer letzten Sitzung im vergangenen Oktober einstimmig für die Durchführung aus. Das Projekt soll rund 6,7 Millionen Euro kosten. Der Bauantrag ist bereits beim Landkreis Vechta gestellt und die Architekten erarbeiten aktuell die Ausführungspläne, lässt Tobias Averbeck wissen. Diese seien die Grundlage für die Ausschreibung der einzelnen Gewerke. Letzte Details an der Ausführung sollen jetzt in einer internen Sitzung mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik geklärt werden.

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