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Bakum erhält Finanzspritze für den Bau der Mensa in Lüsche

Mit rund 189.000 Euro bezuschusst das Land Niedersachsen die Baumaßnahme an der Christophorus-Schule. Das neue Obergeschoss wird derweil schon genutzt.

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Fast fertig: Das neue Obergeschoss an der Grundschule in Lüsche kann schon genutzt werden. Derzeit wird im Erdgeschoss weiter gearbeitet. Foto: C. Meyer

Fast fertig: Das neue Obergeschoss an der Grundschule in Lüsche kann schon genutzt werden. Derzeit wird im Erdgeschoss weiter gearbeitet. Foto: C. Meyer

So viel Platz! Da staunten die Mitglieder des Bakumer Schulausschusses am Donnerstagabend nicht schlecht, als sie die Christophorus-Schule in Lüsche besichtigten. Schulleiterin Claudia Moormann führte die Kommunalpolitikerinnen und -politiker durch das neu geschaffene Obergeschoss in dem Gebäude. Seit einigen Wochen findet der komplette Schulbetrieb dort statt. Im Erdgeschoss wird derzeit weiter gewerkelt. Bis zum kommenden Schuljahr soll aber alles fertig sein, gibt sich Bakums Bürgermeister Tobias Averbeck zuversichtlich. Lediglich die Fertigstellung der Mensa könne sich noch bis in den September ziehen.

Im vergangenen Sommer wurde damit begonnen, die Grundschule aufzustocken. Da die Gemeinde in Zukunft mit steigenden Schülerzahlen rechnet, war eine Erweiterung nötig geworden. Bislang war die Grundschule lediglich auf Einzügigkeit ausgelegt.

Mit der Aufstockung ist eine 1,5-Zügigkeit gewährleistet, sprich: 2 Jahrgänge können jeweils 2 Klassen haben. Zum kommenden Schuljahr seien für den Jahrgang 1 bereits 25 Kinder angemeldet, sagt Edith Dullweber von der Bakumer Gemeindeverwaltung. Damit kratzt dieser Jahrgang bereits an der Zweizügigkeit. Bis zum Start des neuen Schuljahres könnte das womöglich noch eintreten.

Digital gut aufgestellt: In den neuen Klassenräumen wurden direkt digitale Tafeln installiert. Schulleiterin Claudia Moormann demonstrierte bei einer Besichtigung seitens der Kommunalpolitik die Funktionsweise. Foto: C. MeyerDigital gut aufgestellt: In den neuen Klassenräumen wurden direkt digitale Tafeln installiert. Schulleiterin Claudia Moormann demonstrierte bei einer Besichtigung seitens der Kommunalpolitik die Funktionsweise. Foto: C. Meyer

Da die Unterrichtsräume komplett ins Obergeschoss verlegt wurden, ist im Erdgeschoss jetzt Raum für eine Mensa, die gerade für das Ganztagsangebot nötig ist. Inmitten der Baustelle verkündete der Bürgermeister am Donnerstagabend den anwesenden Ratsmitgliedern, dass das Land Niedersachsen im Rahmen des Investitionsprogramms zum beschleunigten Ausbau der Ganztagsinfrastruktur für Grundschulkinder den Bau der Mensa mit 189.000 Euro bezuschusst. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme liegen bei 291.380 Euro. „Wir haben genau im richtigen Zeitraum gebaut“, kommentierte der Bürgermeister die Fristen des Förderprogramms und freute sich sichtlich über diese Finanzspritze. Bislang wurde das Mittagessen für die Schülerinnen und Schüler im Pfarrheim gereicht.

Schulleiterin Claudia Moormann ist von den Neuerungen zumindest sehr angetan, wie sie bei der Führung durch das Gebäude wissen ließ. Sie sei froh, jetzt mehr Platz zu haben. Bislang gab es lediglich 4 – im Notfall 5 – Klassenräume im Erdgeschoss. Jetzt stehen insgesamt 6 Räume zur Verfügung. In jedem neuen Klassenraum ist auch direkt eine digitale Tafel installiert worden. Im Zweifel können darüber hinaus ein Betreuungsraum wie auch der neu geschaffene Musikraum als Klassenräume genutzt werden. Aktuell besuchen insgesamt 86 Kinder, verteilt auf 4 Klassen, die Christophorus-Schule in Lüsche.

Geplante Investitionssumme in Höhe von 2,5 Millionen Euro

Im Obergeschoss ist Teppich verlegt worden, sodass es insgesamt „ruhig und leise“ sei, sagte Moormann. Im Erdgeschoss sei von dem Treiben im Geschoss darüber nichts zu hören. Der künftige Lehrmittelraum werde während der Bauphase als Lehrerzimmer genutzt. „Die Lehrkräfte wollen hier gar nicht wieder raus“, sagte Moormann und lachte. Ein Grund seien die kurzen Wege zu den angrenzenden Klassenräumen. Künftig befindet sich das vergrößerte Lehrerzimmer im Erdgeschoss. Der gesamte Verwaltungstrakt findet dort schließlich ausreichend Platz.

Für die komplette Baumaßnahme stehen Haushaltsmittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro zur Verfügung, sagt der Bürgermeister. Bislang sehe es nicht danach aus, dass diese Summe überschritten werde. Dazu komme ja noch die Förderung des Landes für den Mensabau. Da aber im Erdgeschoss derzeit in einem vorhandenen Bestand gearbeitet werde, lasse sich noch nicht abschätzen, ob – angesichts der gestiegenen Materialkosten – die geplante Investitionssumme eingehalten werden könne.

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