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B 401 für 3 Monate gesperrt

Ein 8,4 Kilometer langes Teilstück Richtung Papenburg wird saniert. Die Umleitung führt ausschließlich auf Bundesstraßen über Rhauderfehn und Papenburg.

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Vorübergehend Sackgasse: Für drei Monate wird die Bundesstraße 401 Richtung Papenburg zwischen der Kreisgrenze und Esterwegen für Sanierungsarbeiten gesperrt. Foto: Stix

Vorübergehend Sackgasse: Für drei Monate wird die Bundesstraße 401 Richtung Papenburg zwischen der Kreisgrenze und Esterwegen für Sanierungsarbeiten gesperrt. Foto: Stix

Die Sanierung der Bundesstraße 401 zwischen Friesoythe und Papenburg geht in die nächste Runde. Sobald es die Witterung zulässt, wird der 8,4 Kilometer lange Abschnitt zwischen der Kreisgrenze Cloppenburg/Emsland und der Abfahrt Esterwegen/Bockhorst (L30) saniert.

Den genauen Starttermin kann Stephanie Merschel, die stellvertretende Leiterin des Geschäftsbereichs Lingen in der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, auf Anfrage noch nicht nennen. „Die Arbeiten beginnen, sobald es die Witterung zulässt, frühestens aber Mitte Februar“, sagt sie. Etwa drei Monate und Kosten von rund zwei Millionen Euro sind für die Sanierung eingeplant.

Radweg wird in Teilbereichen auch saniert

Einen besonderen Grund wie starke Schäden oder eine Verbreiterung gibt es für die Arbeiten nicht. „Der Zustand jeder Bundesstraße wird alle fünf Jahre überprüft“, erläutert Merschel. Daraus entstehe dann eine Prioritätenliste, die abgearbeitet werde. „Der Abschnitt ist jetzt einfach dran.“ Das Teilstück bekommt eine neue Fahrbahndecke, in Teilbereichen wird auch der Radweg entlang der Bundesstraße saniert.

Auf Ost-West-Pendler im Norden des Landkreises Cloppenburg und im nördlichen Emsland kommen damit wieder Unannehmlichkeiten und Verzögerungen zu. Die Straße wird für die Arbeiten komplett gesperrt, auch die Zufahrten aus Hilkenbrook und Esterwegen sind nicht möglich.

Weiträumige Umleitung ist Lkw-Verkehr geschuldet

Die Umleitung führt in Richtung Westen weiträumig über die Bundesstraßen 72, 438 und 70 durch Rhauderfehn und Papenburg bis zur Anschlussstelle Lehe. Richtung Osten ist die gleiche Strecke in umgekehrter Richtung als Umgehung ausgeschildert.

Grund für die mit gut 60 Kilometern sehr lange Umleitungsstrecke – der direkte Weg zwischen Friesoythe und Lehe beträgt gerade mal 30 Kilometer – ist der starke Lkw-Verkehr auf der B401. Die Umleitung über Bundesstraßen soll eine Überlastung kleinerer Straßen verhindern.

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