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Autobahnpolizei wegen Glätteunfällen im Dauereinatz

Hagel und Schnee haben am Dienstag für gefährliche Verhältnisse auf den Autobahnen gesorgt. Einige Autofahrer passten ihre Fahrweise nicht an - es passierten mehrere Unfälle.

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Unfall im Dreieck Stuhr: 55 Bierkisten stürzten auf die Fahrbahn. Foto: Autobahnpolizei Ahlhorn

Unfall im Dreieck Stuhr: 55 Bierkisten stürzten auf die Fahrbahn. Foto: Autobahnpolizei Ahlhorn

Ein anstrengender Dienstag liegt hinter den Beamten der Autobahnpolizei Ahlhorn. In ihrem Zuständigkeitsbereich passierten gleich mehrere Unfälle - hauptsächlich, weil die Unfallverursacher Fahrweise nicht dem Wetter angepasst hatten. Schnee und Hagel sorgten den ganzen Tag über immer wieder für gefährliche Straßenverhältnisse - besonders oft krachte es auf der A1 zwischen den Anschlussstellen Cloppenburg und Vechta. 

Binnen 30 Minuten passierten in diesem Autobahnabschnitt gleich 4 Unfälle. "Bei allen Unfällen kamen die Fahrer der jeweiligen Fahrzeuge aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern", berichtet Polizeisprecherin Ricarda von Seggern am Mittwoch. Die Autos kollidierten mit den Schutzplanken. Verletzt wurde dabei zum Glück niemand, der Gesamtschaden der Unfälle wird auf über 15.000 Euro geschätzt.

Zwei Verletzte bei Auffahrunfall

Weniger glimpflich verlief ein weiterer Unfall am Dienstagnachmittag - ebenfalls zwischen den Anschlussstellen Cloppenburg und Vechta. Dabei sind laut Polizeiangaben zwei Personen verletzt worden. In dem Unfall waren demnach drei Fahrzeuge verwickelt. Ein 25-Jähriger war kurz vor 17 Uhr in Richtung Osnabrück unterwegs, als ein Hagelschauer einsetzte. Deshalb bremste er auf der Überholspur ab. Ein dahinter fahrender 26-Jähriger aus Lohne erkannte das zwar noch rechtzeitig und konnte ebenfalls seinen BMW abbremsen - eine 22-Jährige aus dem Landkreis Dithmarschen reagierte aber zu spät. Sie fuhr mit ihrem Citroen in das Heck des BMW, der wiederum auf den Opel des Osnabrückers geschoben wurde.  Die Unfallverursacherin und der 25-Jährige aus Osnabrück mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Der Unfallschaden liegt laut Polizeiangaben bei 12.000 Euro.

Den wohl aufwändigsten Einsatz hatten die Beamten der Autobahnpolizei Ahlhorn hingegen im Autobahndreieck Stuhr. Dort hatte ein Lkw-Fahrer die Kontrolle verloren. Der Lastwagen  - beladen mit Bierkisten - stieß gegen die Schutzplanke. 55 Leergut-Kisten stürzten auf die Fahrbahn. Der Fahrer versuchte, von der Unfallstelle zu flüchten, wurde aber wenig später von der Polizei gestoppt.

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