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Autobahnpolizei kassiert falschen Führerschein und falsche Kennzeichen

Die Fahrt auf der A1 nahm für einen Cloppenburger und einen Vechtaer mit einer Verkehrskontrolle jeweils ein jähes Ende. Beide Männer müssen mit mehreren Strafverfahren rechnen.

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Symbolfoto: dpa

Symbolfoto: dpa

Die Autobahnpolizei hat gegen zwei Autofahrer aus den Landkreisen Cloppenburg und Vechta mehrere Strafverfahren eingleitet. Bei den Verkehrskontrollen stellte sich trotz aller Tricksereien heraus: Die beiden Männer hätten gar nicht am Steuer sitzen dürfen.

Am Dienstagnachmittag stoppten die Beamten einen 41-Jährigen aus dem Landkreis Vechta in der Nähe der Anschlussstelle Lohne. Wie die Polizei am Mittwoch berichtet, sei den Beamten schnell klar gewesen, dass der 41-Jährige keine Fahrerlaubnis besitzt. Und trotzdem habe der Mann einen Führerschein vorgezeigt. Der habe allerdings deutliche Fälschungsmerkmale  aufgezeigt. Hätte der Mann es nicht getan, wäre es nur beim Fahren ohne Fahrerlaubnis geblieben. Nun muss er sich allerdings auch noch wegen Urkundenfälschung verantworten.

Nur wenig später stoppten die Beamten der Autobahnpolizei einen 34-Jährigen aus Cloppenburg, der in Richtung Osnabrück unterwegs war, auf Höhe der Ausfahrt Vechta. Denn bei der Überprüfung des Kleinwagens stellte sich heraus, dass die angebrachten Kennzeichen für ein völlig anderes Fahrzeug registriert waren.

Bei der anschließenden Verkehrskontrolle zeigte der Cloppenburger die Zulassungsbescheinigung für den Kleinwagen. Doch auf dem Papier war deutlich vermerkt, dass das Auto Mitte Juli außer Betrieb gesetzt worden war. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungs- und Kraftfahrzeugsteuergesetz eingeleitet. Außerdem wird er sich wegen Urkundenfälschung zu verantworten haben.

Das sollte es aber noch nicht gewesen sein: Weil der Cloppenburger gegenüber den Polizisten erklärte, dass er keine Ausweispapiere dabei habe, wurden seine Personalien überprüft. Dabei stellte sich heraus: Der Cloppenburger hatte die Beamten zunächst belogen. Und: Er besitzt keine Fahrerlaubnis. Dementsprechend wurden zwei weitere Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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