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Autobahnpolizei findet vermutlich gefälschte Briefmarken im Wert von 14.000 Euro

Sind Briefmarkenfälscher bei einer Verkehrskontrolle auf der A1 aufgeflogen? Das vermutet zumindest die Autobahnpolizei Ahlhorn. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

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Symbolfoto: dpa

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Mutmaßlich gefälschte Briefmarken im Wert von 14.000 Euro hat die Autobahnpolizei bei der Kontrolle eines Wagens auf einem Parkplatz an der A1 entdeckt. Der Beifahrer des Autos händigte den Beamten einen Reisepass aus, der ebenfalls Fälschungsmerkmale aufwies, wie es in einer am Mittwochabend per Twitter verbreiteten Mitteilung heißt. Zudem waren demnach ein Führerschein, eine Kreditkarte und ein Nahverkehrsticket mit falschen Personalien versehen.

Mit dem Wagen waren zwei Männer zuvor auf der A1 in Richtung Osnabrück unterwegs, wie es weiter hieß. Kontrolliert wurden sie am Dienstagmittag auf einem Parkplatz nahe der Anschlussstelle Wildeshausen-West (Landkreis Oldenburg). «Beide Männer gaben sich ahnungslos», heißt es in der Mitteilung der Bundespolizei.

Bei der Klärung der Identität habe sich herausgestellt, dass sich der 51-Jährige illegal im Bundesgebiet aufhielt. Er sei vor einiger Zeit aus Deutschland abgeschoben und mit einem mehrjährigen Aufenthaltsverbot belegt worden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Oldenburg sei er festgenommen worden. Am Mittwoch habe dann ein Richter in einem beschleunigten Verfahren einen Haftbefehl erlassen. Der 50-Jährige Fahrer blieb auf freiem Fuß.

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