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Autobahnbrücke an der A1 in Neuenkirchen-Vörden wird erneuert

Verkehrsverzögerungen seien vorerst nicht eingeplant, da beide Fahrbahnspuren erhalten bleiben. Hintergrund ist der sechsspurige Ausbau der A1 im Bereich Lohne/Dinklage und Bramsche.

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Soll bald abgerissen und vollständig erneuert werden: die Autobahnbrücke an der Anschlussstelle A1 in Neuenkirchen-Vörden auf der Höhe der Landesstraße 76.  Foto: Thomes

Soll bald abgerissen und vollständig erneuert werden: die Autobahnbrücke an der Anschlussstelle A1 in Neuenkirchen-Vörden auf der Höhe der Landesstraße 76.  Foto: Thomes

Die Autobahnbrücke an der Anschlussstelle der A1 in Neuenkirchen-Vörden auf der Höhe der L 76 wird abgerissen und erneuert. Verkehrsteilnehmer müssen sich deshalb bis Anfang Oktober auf eine verengte Verkehrsführung einrichten. Hintergrund ist der Bau einer Ersatzbrücke im Rahmen der sechsspurigen Erweiterung der A1 zwischen Lohne/Dinklage und Bramsche, wie aus einer Pressemitteilung der Autobahngesellschaft hervorgeht.

Seit diesem Montag beginnen die Bauarbeiten an der Autobahnbrücke, die auf der Höhe der Landesstraße 76 in Neuenkirchen-Vörden eine Anschlussstelle zur A1 bildet. Im Zuge des sechsspurigen Ausbaus der A1 soll zunächst ein Brückenersatzbauwerk errichtet werden, wie Jürgen Rolfsen vom Bauamt der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden berichtet. Anschließend werde die bestehende Brücke abgerissen und erneuert.

Vorerst keine Verkehrsbehinderungen in Sicht

Für Verkehrsteilnehmer bestehe jedoch vorerst keine Gefahr größerer Verkehrsbehinderung. Umleitungen seien nicht geplant, versichert Christine Sabisch von der Autobahngesellschaft. Die Fahrbahnspuren sollen in beiden Richtungen weiterhin erhalten bleiben. Lediglich leichte Behinderungen durch den ein- und ausfahrenden Baustellenverkehr können auftreten. Auch die Auf- und Abfahrten zur A1 seien aktuell nicht gesperrt. "Dies kann im Verlauf des Gesamtprojekts aber erforderlich werden", so Sabisch. Verkehrsteilnehmer müssen sich deshalb in Zukunft auf mögliche Vollsperrungen einstellen.

Fußgänger und Radfahrer seien von den Umbaumaßnahmen nicht betroffen. Sie können nach Angaben der Autobahngesellschaft den betroffenen Bereich passieren wie gewohnt. Zudem besteht die Ausweichmöglichkeit über den Hörster-Schulweg, wie Jürgen Rolfsen weiß.

Grund für den Neubau sei, dass das bestehende Brückenbauwerk nicht genügend Platz für den sechsspurigen Ausbau der A1 biete. Konkret sei die Anforderung, dass sechs Fahrstreifen und darüber hinaus auch zwei Beschleunigungsstreifen unter der Brücke entlanglaufen müssen. Dafür sei das bestehende Bauwerk schlichtweg zu kurz. Die Fahrbahnverengung auf der Brücke soll am 30. September 2022 Geschichte sein.

Brückenbau ist Teil des sechsspurigen Ausbaus der A1

Währenddessen ist auch der sechsspurige Ausbau der A1 zwischen Lohne/Dinklage und Bramsche weiter fortgeschritten. Das Projekt umfasse eine 30 Kilometer lange Strecke und werde auf 600 Millionen Euro an Kosten kalkuliert.

Seit Sonntag laufe der Verkehr auf der A1 zwischen Lohne/Dinklage und Holdorf (Fahrtrichtung Dortmund) bereits auf 2 von 3 neuen Fahrbahnen. Sobald die Mittelstreifenüberfahrten vollständig errichtet sind, werde auch der 2. Überholstreifen in diesem Bereich zur Verfügung stehen, heißt es in einer Pressemitteilung der Autobahngesellschaft.

Erste Fortschritte erkennbar: Der sechsspurige Ausbau der A1 soll in Fahrtrichtung Dortmund bis Sommer 2023 fertiggestellt werden. Foto: ThomesErste Fortschritte erkennbar: Der sechsspurige Ausbau der A1 soll in Fahrtrichtung Dortmund bis Sommer 2023 fertiggestellt werden. Foto: Thomes

Die Bauabschnitte zwischen der Tank- und Rastanlage Dammer Berge und der Anschlussstelle Neuenkirchen-Vörden sowie der Abschnitt zwischen der K147 und dem Ausbauende in Bramsche sollen voraussichtlich bis Mitte Juni fertiggestellt werden. Somit werde der Verkehr in Fahrtrichtung Dortmund in Kürze auch in diesen Bereichen auf den neuen Fahrbahnspuren möglich sein. Im Anschluss daran der Ausbau der sogenannten Entlastungsstrecken zwischen den bisherigen Baustellen, bevor dann die Anschlussstellen Neuenkirchen-Vörden und Holdorf erneuert werden.

Auf der gegenüberliegenden Seite in Fahrtrichtung Bremen sollen zwischen Holdorf und Lohne/Dinklage ab Mitte Mai statt 2 verengten, nun ebenfalls wieder 2 reguläre Spuren befahrbar sein. Im Sommer 2023 soll der sechsspurige Ausbau auch in Fahrtrichtung Bremen erfolgen. Der Abschluss der Großbaustelle werde für 2025 geplant.

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