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"Ausschlag nach unten" bei den Vechtaer Coronazahlen ist "keine Trendwende"

Das Vechtaer Gesundheitsamt meldet am Dienstag den 100. Todesfall, der mit einer Infektion in Verbindung steht. Die Meldung von 65 neuen Coronafällen liegt deutlich unter den Angaben der letzten Tage.

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Symbolfoto: dpa

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Die Zahl der Todesfälle, die in Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Coronavirus stehen, ist am Dienstag im Landkreis Vechta auf 100 gestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes hervor. Demnach ist eine weitere infizierte Personen verstorben. 

Mit 65 neuen Coronafälle binnen 24 Stunden meldet das Vechtaer Gesundheitsamt mit Blick auf die letzten Meldungen am Dienstag verhältnismäßig wenig Neuinfektionen. Laut Einschätzung aus dem Vechtaer Kreishaus wird die 7-Tage-Inzidenz, die derzeit mit 380,7 der landesweit vierthöchste Wert ist, "spürbar sinken". Das teilt Kreissprecher Jochen Steinkamp am Dienstag mit. Das sei aber noch kein Grund für eine Entwarnung. "Eine Trendwende bedeutet dieser erste Ausschlag nach unten aber noch nicht", sagt der Kreissprecher. Denn noch immer sei das Infektionsgeschehen diffus.

Den 65 neu gemeldeten Fällen stehen 122 Personen gegenüber, die seit Dienstag als genesen gelten. Dadurch sinkt die Zahl der aktiven und nachgewiesenen Infektionen im Landkreis Vechta auf 802 (Vortag: 859).

Örtlicher Schwerpunkt beim aktuellen Infektionsgeschehen ist die Stadt Vechta. Hier werden 17 neue Infektionen gemeldet (aktuell 174 aktive Coronafälle). Die übrigen Fälle verteilen sich relativ gleichmäßig auf die anderen neun Kommunen, wobei es in Holdorf lediglich eine Neuinfektion ist.

Aktuell werden elf Covid-Patienten stationär in einem Krankenhaus behandelt. Davon müssen drei Patienten auf der Intensivstation beatmet werden. Das entspricht den Angaben des Vortages.

Wie bereits berichtet, greift ab Mittwoch im Landkreis Vechta die Warnstufe 2. Was dann gilt, finden Sie hier.

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