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Aus dem OM-Spargelessen wird die OM-Spargelwoche

Die zuvor nur am Freitag vor Muttertag durchgeführte Gemeinschaftsaktion wird auf eine Woche verlängert. In diesem Jahr wird die Spargelwoche vom 2. bis zum 8. Mai (Muttertag) stattfinden.

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Frisch geernteter Spargel: Im Oldenburger Münsterland wird die Saison des königlichen Gemüses mit der Spargelwoche begleitet. Foto: GMH

Frisch geernteter Spargel: Im Oldenburger Münsterland wird die Saison des königlichen Gemüses mit der Spargelwoche begleitet. Foto: GMH

"Wenn uns das Coronavirus keinen Strich durch die Rechnung macht, ist der Termin für das Spargelessen fest verankert. Der Verbund Oldenburger Münsterland und wir haben den weiteren Fortgang abgesprochen, die Organisation ist angelaufen", freut sich Vechtas Dehoga-Vorsitzender Ulrich Steinkamp. Zuletzt in der zweiten Februarwoche waren Vertreter der beiden Kreisorganisationen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) im Oldenburger Münsterland (OM) mit dem Verbund zusammengetroffen und hatten "die Rückkehr eines Stückchens Normalität" (Steinkamp) für die regionalen Gastgeber angeschoben.

Das Konzept der Traditionsveranstaltung hat sich allerdings verändert. Statt des früher allein auf den Freitag vor Muttertag festgelegten Termins wird es von Montag bis Sonntag (2. bis 8. Mai) erstmals eine "Spargelwoche Oldenburger Münsterland" geben. Mit der zeitlichen Streckung der Veranstaltung reagiere man auf die "gravierenden Veränderungen, denen die regionale Gastronomie durch die Pandemie unterworfen war", erklärt der Geschäftsführer des Verbundes Oldenburger Münsterland, Jan Kreienborg. Man wolle "den Lokalen und Restaurants noch weitere Möglichkeiten bieten, den Gästen ihre Kochkünste zu präsentieren".

Gemeinschaftliches Spargelessen hat mittlerweile eine lange Tradition

Im jetzt 27. Jahr wird die Erntesaison des "königlichen Gemüses" in der Region von einem "OM-Spargelessen" begleitet. Wegen der Corona-Pandemie wurde das Event im Jahr 2020 auf Vorbestellung und Abholung der Spargelgerichte beschränkt. Im vergangenen Jahr boten die durch die Kontaktbeschränkungen arg gebeutelten gastronomischen Betriebe ihren Gästen ihre Gerichte unter anderem als Wohnmobil-Dinner oder "Spargel to go" an.

Erweitert werden soll in diesem Jahr und für die Zukunft der Kreis der teilnehmenden Bewirtungsstätten. Das Vorbereitungsteam hat beschlossen, die Betreiber der Universitäts-, Schul- und Firmenmensen anzusprechen und möglichst auch in die Spargelwoche einzubinden. In den Großküchen könnten so Anfang Mai ebenfalls Spargelgerichte auf die Speisekarten rücken.

„Jeder Gastronom entscheidet selbst, wie er mitmachen möchte.“Birgit Beuse, Referentin im Verbund Oldenburger Münsterland

Die in der Verbund-Geschäftsstelle in Langförden für das Thema Spargelessen zuständige Referentin Birgit Beuse weist aber auch darauf hin, dass man bewährte Eckpunkte der vergangenen Veranstaltungen beibehalten werde, "wir natürlich nicht alles über den Haufen werfen". Neben der klassischen Variante des Spargelessens im Restaurant werden die neuen Formate wie das sehr gefragte Wohnmobil-Dinner oder die "to-go"-Angebote beibehalten." Jeder Gastronom entscheidet selbst, wie er mitmachen möchte." Festgelegt sei lediglich, dass jeder Betrieb ein dreigängiges Spargelmenü anbietet.

Bereits früh stiegen die Gastronomen der beiden Dehoga-Verbände in Vechta und Cloppenburg sowie der Verbund Oldenburger Münsterland in die Organisation der Spargelwoche ein.   Foto: VerbundBereits früh stiegen die Gastronomen der beiden Dehoga-Verbände in Vechta und Cloppenburg sowie der Verbund Oldenburger Münsterland in die Organisation der Spargelwoche ein.  Foto: Verbund

Der Verbund übernimmt mit Umsetzung des neuen Konzeptes nach einer Übergangszeit aus den Händen der Gastronomen federführend für die Aktion das Marketing in den analogen und digitalen Medien und organisiert auch die große Abschlussverlosung. Kreienborg und Beuse kündigen an, dass das Spargelessen von ihrer Organisation überdies mit einigen zusätzlichen Angeboten flankiert wird, beispielsweise mit Freizeitaktivitäten.

Ihre traditionelle Veranstaltung zur Eröffnung der Spargelsaison im Oldenburger Münsterland werden die beiden Dehoga-Verbände beibehalten. Am 2. Mai (Montag) soll dieses Treffen mit geladenen Gästen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik bei Gastgeberin Kathrin Böckmann im "Hotel zur Post" in Holdorf stattfinden. Die Einbindung dieses Spargelessens in die erstmals durchgeführte Spargelwoche soll dabei nicht zur Regel werden, sondern einmalig bleiben. Das gesellschaftliche Event wird künftig alljährlich wieder auf seinen Ursprungstermin Mitte April rücken.

Betriebe, die sich mit gastronomischen Angeboten an der Spargelwoche Oldenburger Münsterland beteiligen wollen, sollten sich bis spätestens zum 27. Februar beim Verbund anmelden. Eine E-Mail an die Adresse beuse@oldenburger-muensterland.de unter Angabe der eigenen Kontaktdaten genügt.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

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