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Auf dem Spielplatz am Quellengrund gibt es viel Neues zu entdecken

Die Gemeinde Steinfeld investiert etwa 30.000 Euro in die Modernisierung der Anlage. Dafür hat sich eine CDU-Ratsfrau eingesetzt.

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Glückliche Gesichter: Jutta Arkenberg mit ihrer Tochter Hannah vor dem neuen Spielturm. Foto: Timphaus

Glückliche Gesichter: Jutta Arkenberg mit ihrer Tochter Hannah vor dem neuen Spielturm. Foto: Timphaus

Der alte Bus im Kinderformat, in dem Generationen von Heranwachsenden herumgetollt haben, ist noch da. In Kürze macht auch dieses rostige Relikt Platz für Neues. Auf dem Gelände des Spielplatzes am Quellengrund in Steinfeld sind die Bagger angerückt. Die Gemeinde gestaltet das Areal neu – und erweitert die Spielfläche.

Die Firma Naturholz Kästner aus dem sächsischen Zschadraß stellt seit Anfang der Woche diverse Spielgeräte auf: einen Spielturm mit Rutsche und Klettermöglichkeiten, eine Schaukel, eine Nestschaukel, eine Seilbahn, eine Wippe, ein Reck, Federtiere sowie 2 Fußballtore.

Alte Spielgeräte waren fast 35 Jahre alt 

Über den Start der Arbeiten freut sich besonders Jutta Arkenberg. Die CDU-Ratsfrau, die wenige Meter entfernt in der Libellenhöhe wohnt, hatte sich seit mehr als 2 Jahren um die Modernisierung bemüht. "Die alten Spielgeräte waren fast 35 Jahre alt. Normalerweise wird empfohlen, die Geräte alle 15 Jahre auszutauschen", erzählt sie.

Laut Arkenberg war das Projekt ein mühsames Unterfangen. Bewegung kam erst in die Angelegenheit, nachdem sich an der Straße Hinterm kleinen Kamp einige Familien angesiedelt hatten.

Etwa 30.000 Euro investiert die Gemeinde in die Anschaffung und den Aufbau der Geräte. Wenn es nach Arkenberg gegangen wäre, hätte es ruhig etwas mehr Geld sein dürfen. "Ich hatte auch schon mal größer gedacht." Sie wollte, so sagt sie, die Steinfelder Pferdestraße als Thema aufgreifen, "um einen Beitrag zur regionalen Identität zu leisten". Sie stellte einen Antrag auf Leader-Förderung, doch die Bemühungen waren vergebens.

Dennoch ist Arkenberg mit den Veränderungen auf dem Spielplatz zufrieden. Da sie sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat, freut sie sich auch darüber, dass sich an anderer Stelle bald ebenfalls etwas tun könnte. Die Gemeinde macht ihren Angaben zufolge aktuell eine Bestandsaufnahme der Spielplätze in der Gemeinde. Die Ergebnisse sollen demnächst im Familien-, Kultur- und Sportausschuss vorgestellt werden, deren Vorsitzende Arkenberg ist.

"Lieber weniger Spielplätze, dafür aber mit einem attraktiven Angebot."Jutta Arkenberg, CDU-Ratsfrau Steinfeld

Die Steinfelderin plädiert dafür, einige Spielplätze zusammenzuziehen. "Lieber weniger Spielplätze, dafür aber mit einem attraktiven Angebot", lautet ihr Credo. Sie fordert, dass die Gemeinde sich künftig mehr Gedanken bei der Spielplatzgestaltung macht – und nennt als Negativbeispiel den Spielplatz am Schemder Vossenberg. "Das ist für mich Stückwerk. Dieser Spielplatz ist ein Anlaufpunkt für drei große Wohngebiete. Dafür ist das alles zu lieblos."

Arkenberg könnte sich eine Gestaltung nach einem Oberthema vorstellen. "Warum stellen wir die Bänke immer am Rand und nicht mittendrin auf?", fragt sie exemplarisch. Auch Bäume und Hecken als "grüne Insel" gehören für sie zu einem guten Spielplatz dazu.

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