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Auch für närrische Feiern gilt aktuelle Corona-Verordnung

Die Stadt und die Polizei richten eine Bitte an alle Narren in Dammes Nachbarkommunen: Sie sollten am kommenden Wochenende nicht nach Damme fahren. Es finden keine Carnevalsfeiern statt.

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Heut' woll'n wir lustig sein: In vielen Gastronomien in Damme können am nächsten Wochenende nur die Narren feiern, die zuvor Plätze reserviert haben. Foto: Lammert

Heut' woll'n wir lustig sein: In vielen Gastronomien in Damme können am nächsten Wochenende nur die Narren feiern, die zuvor Plätze reserviert haben. Foto: Lammert

Der Straßencarneval fällt wegen der Corona-Pandemie und ihrer Folgen aus. Unter närrischen Gesichtspunkten wird es auf den Straßen Dammes vom Freitag kommender Woche bis zum Dammer Rosenmontag (21. Februar) deswegen eher ruhig sein. Allerdings freuen sich trotzdem manche Narren schon auf Feiern. Beginnen sollen die dem Vernehmen nach am kommenden Freitag.

Reservierung ist die einzige Eintrittskarte

Vertreter der Stadt und der Polizei haben darauf hingewiesen, dass die Feiern nur im Rahmen der gültigen Coronaverordnung ablaufen dürfen. Zudem riefen sie die Narren in den umliegenden Städten und Gemeinden auf, nicht nach Damme zu fahren. Ein Grund: In vielen Gastwirtschaften gibt es eine Reservierungspflicht. Heißt: Wer nicht vorbestellt hat, kommt gar nicht erst rein.

Währenddessen bereiten sich die örtlichen Gastronomen auf die Feiern vor. Zu denen, die mit einer vorherigen Reservierung arbeiten, gehören zum Beispiel die Gastwirtschaften Butke-Bollmann ("Macka") und Sellmann-Knabe ("Tuta").

Plätze waren innerhalb kurzer Zeit vergeben

Wie begehrt die Plätze etwa in der Traditionsgastwirtschaft "Tuta" sind, zeigt sich daran, dass der Samstag innerhalb weniger Stunden komplett ausgebucht war, nachdem Benny Bloemen am vergangenen Mittwochabend in den Sozialen Medien die Werbung gestartet hatte. "Am Freitag sind die meisten Plätze ebenfalls schon vergeben", sagt der Wirt.

Allein die Reservierung reicht aber weder für den Zutritt zu "Tuta" noch zu "Macka" aus. Ohne den Nachweis, genesen oder geimpft zu sein plus einem aktuellen Coronatest kommt keiner in die Gebäude. Es sei denn, er ist geboostert, dann ist der Test nicht notwendig. Vor "Tuta" finden die Kontrollen nach Worten Benny Bloemens im dann abgesperrten Außenbereich statt.

"Wir möchten die Menschen dahingehend sensibilisieren."Mike Otte, Bürgermeister

Unterdessen setzen die Verantwortlichen im Dammer Rathaus und bei der örtlichen Polizei darauf, dass die Reservierungspflicht dazu beitragen wird, dass am nächsten Freitag und Samstag keine Narren von außerhalb nach Damme kommen, um zu feiern. "Wir möchten die Menschen dahingehend sensibilisieren", sagte Bürgermeister Mike Otte am Freitag bei einem Pressegespräch.

Ordnungsamtsleiter Andreas Herzog ergänzte: "Neben den bestehenden Sondernutzungsregeln wird es keine weiteren für Verkaufsstände und Imbissbuden geben." Es gehe nicht um eine Maßregelung der Bürger, sondern darum, angesichts der weiter grassierenden Pandemie alles zu tun, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Ordnungsbehörden werden Kontrollen durchführen

Es werden nach Worten Martin Marquardts, dem Leiter der Dammer Polizeistation, an den beiden Tagen Kontrollen im öffentlichen Raum durch die Ordnungsbehörden Stadt, Landkreis Vechta und Polizei stattfinden. Sie werden zum Beispiel prüfen, ob sich die Besucher in einer Gastronomie an die Maskenpflicht außerhalb ihres Sitzplatzes halten und ob nicht mehr als zehn Personen an einem Tisch sitzen.

Wer gegen die Auflagen verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die der Landkreis Vechta als zuständige Behörde verfolgen und ahnden wird. Bürgermeister Otte appellierte an die Närrinnen und Narren, die Vorgaben einzuhalten, auch bei privaten Treffen. Er sei sehr sicher, dass die Dammer und die Bürger in den umliegenden Kommunen in der kommenden Fastnachtssession wieder wie gewohnt feiern dürfen.

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