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Äste auf Gleisen im Kreis Cloppenburg: Bundespolizei sucht Zeugen

Beim Bahnübergang an der Warnstedter Straße in Cappeln sowie parallel zur Kranichstraße in Cloppenburg haben Unbekannte dicke Äster quer über die Schienen der Nordwestbahn-Strecke gelegt.

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Symbolfoto: Hermes

Symbolfoto: Hermes

Nach zwei gefährlichen Situationen mit Ästen auf den Gleisen im Kreis Cloppenburg auf der Bahnstrecke Oldenburg – Osnabrück sucht die Bundespolizei Zeugen für die Vorfälle.

Zwei Züge überfuhren am Sonntag auf die Gleise gelegtes Geäst, das offenbar bewusst dort abgelegt wurde, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte.

Die erste Nordwestbahn (NWB) überfuhr das Geäst beim Bahnübergang an der Warnstedter Straße in Cappeln. Gegen 19.30 Uhr überrollte ein Zug der NWB Gehölz in Höhe der Kranichstraße in Cloppenburg. Nach Angaben der Polizei wurden dort drei rund 2 Meter lange und ebenso starke Äste quer über die Schienen gelegt wie beim ersten Vorfall. Trotz eingeleiteter Schnellbremsung habe der Lokführer einer NWB den Zusammenstoß nicht verhindern können.

Nach der Räumung durch die Feuerwehr konnte der Zug weiterfahren In beiden Fällen blieben die Züge fahrbereit, es wurden keine erkennbaren Schäden festgestellt.

Bundespolizei weist nochmals auf Gefahren hin

Die Bundespolizei nahm Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr auf. Ob die beiden Fälle zusammenhängen, bleibt zu ermitteln, wie es weiter hieß. Zeugenhinweise nimmt die Dienststelle in Oldenburg unter der Telefonnummer 0441/218380 entgegen.

Die Bundespolizei wies nochmals auf die Gefahren hin. Der Aufenthalt im Gleisbereich ist verboten und lebensgefährlich. Herannahende Züge sind sehr leise und werden nur sehr spät wahrgenommen. Weiterhin ist der Bremsweg eines fahrenden Zuges erheblich länger als der eines Straßenfahrzeuges. Neben der erheblichen Eigengefährdung bei unerlaubten Gleisüberschreitungen können überfahrene Gegenstände weggeschleudert und zu regelrechten Geschossen werden.

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