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Arztpraxen brauchen Biontech-Dosen zunächst für Zweitimpfungen

Die Praxen bekommen in der kommenden Woche reichlich Impstoff. Für Erstimpfungen muss vor allem Astrazeneca genutzt werden.

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Eine Corona-Impfung wird vorbereitet. Foto: dpa/Pleul

Eine Corona-Impfung wird vorbereitet. Foto: dpa/Pleul

Die Arztpraxen in Niedersachsen sollen in der kommenden Woche insgesamt 260.000 Dosen Corona-Impfstoff bekommen. «Das ist mehr als im April, stagniert jetzt aber seit 3 Wochen auf diesem Niveau und soll ab Juni gesteigert werden», sagte der Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Detlef Haffke, am Montag. Ihm zufolge erhalten die Praxen insgesamt 160.000 Dosen des Herstellers Biontech und 100.000 Dosen des Herstellers Astrazeneca. Der Biontech-Wirkstoff wird Haffke zufolge vor allem für Zweitimpfungen gebraucht. Astrazeneca dagegen könne vor allem für Erstimpfungen verwendet werden. Bei Biontech wird zwischen den 2 Spritzen ein Abstand 6 Wochen, bei Astrazeneca ein Abstand von 12 Wochen empfohlen.

Für Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca ist die Priorisierung mit einer festen Vorrangliste inzwischen aufgehoben worden. Die Ärzte und Ärztinnen entscheiden, wer wann mit dem Impfen dran ist. Die Ständige Impfkommission empfiehlt den Einsatz für Menschen ab 60 Jahren, da in jüngeren Altersgruppen selten teils tödliche Blutgerinnsel im Gehirn aufgetreten sind. Für Jüngere ist die Impfung mit dem Präparat nach ärztlicher Aufklärung über die Risiken möglich.

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