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Arzt freut sich auf Lastruper Patienten

In den Landgemeinden ist jeder neue Mediziner willkommen. Roman Kovach dürfte also genug zu tun bekommen. Er wagt in Lastrup den Sprung in die Selbstständigkeit.

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Starthilfe: Michael Kramer (links) überreicht dem neuen Arzt Roman Kovach den Förderbescheid.  Foto: Landwehr

Starthilfe: Michael Kramer (links) überreicht dem neuen Arzt Roman Kovach den Förderbescheid.  Foto: Landwehr

Lastrup hat einen neuen Hausarzt. Anfang des Monats hat Roman Kovach die Praxis von Dr. Nurdogan Mat übernommen. Als Starthilfe  überreichte Bürgermeister Michael Kramer jetzt einen Förderbescheid des   Landkreises Cloppenburg.

Der in der Ukraine geborene Kovach arbeitete zuletzt 5 Jahre lang am St.-Josefs-Hospital in Cloppenburg. Der 38-Jährige hat im März  seine Facharztausbildung für Innere Medizin abgeschlossen. Er wohnt in Cloppenburg, ist verheiratet und hat 2 Kinder. „Wenn ich mich in Lastrup einige Monate eingelebt und etwas Luft habe, möchte ich mich im Bereich der Akupunktur weiterbilden“, erklärt der neue Hausarzt. Die Mitarbeiterinnen seines Vorgängers hat er übernommen. „Es ist wichtig und gut, dass es schon ein Team gibt, das die bisherigen Praxisabläufe kennt“,  sagt er. Bürgermeister Michael Kramer freute sich über den Neuzugang und drückte die Hoffnung aus, dass es mit der neuen Praxis so klappe, wie es sich der Mediziner vorstelle.

Förderung muss nicht zurückgezahlt werden

28.875 Euro erhält  Kovach aus dem kreiseigenen KMU-Programm. Es wird seit 2014 von den Städten und Gemeinden zu 50 Prozent kofinanziert und unterstützt kleine und mittlere Unternehmen sowie Existenzgründer bei der erstmaligen Errichtung einer eigenen Betriebsstätte sowie bei der Übernahme bestehender Unternehmen, die ansonsten von Stilllegung betroffen wären. Die Wirtschaftsförderung des Landkreises begleitet das Verfahren. Wenn die Anträge gestellt und die Voraussetzungen geschaffen sind, wird die Förderung ausgezahlt. Sie braucht nicht zurückgezahlt zu werden. Die Höhe der Förderung hängt von der Investitionssumme ab. Inzwischen erhält das geförderte Unternehmen  zusätzlich eine Plakette, die auf die Förderung aufmerksam macht.

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