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Ärger in Hemmelte über Vollsperrungen

Für Ausbesserungsarbeiten am Bahnübergang waren die Bahnhofsstraße und aufmündende Wege und Straßen bereits 1,5 Kilometer vor der Baustelle komplett gesperrt worden.

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Ärger in Hemmelte: Für die Asphaltierungsarbeiten am Bahnübergang wurde die Bahnhofsstraße bereits an der Hauptkreuzung rund 1,5 Kilometer zuvor voll gesperrt.   Foto: Willi Siemer

Ärger in Hemmelte: Für die Asphaltierungsarbeiten am Bahnübergang wurde die Bahnhofsstraße bereits an der Hauptkreuzung rund 1,5 Kilometer zuvor voll gesperrt.   Foto: Willi Siemer

Über die aus ihrer Sicht nicht nachvollziehbaren kompletten Straßensperrungen in Hemmelte den ganzen Montag über ärgert sich eine Leserin. In einem Telefonat mit der Redaktion in Löningen macht sie ihrem Ärger Luft. An dem Tag war eine Firma mit Ausbesserungs- und Asphaltierungsarbeiten am Bahnübergang auf der Bahnhofsstraße beschäftigt. Dafür hatte sie die komplette Straße zwischen der Hauptkreuzung ab der Kirche und alle weiteren Zufahrtsstraßen, wie die Darreler Straße und auch Wirtschaftswege, bis zur 1,5 Kilometer entfernten eigentlichen Baustelle komplett unpasssierbar gemacht.

Um zu ihren Wohnhäusern in den nicht betroffenen Bereichen des Ortes zu gelangen, umfuhren viele Autofahrer die Sperren zum Beispiel über den Fahrradweg an der Darreler Straße oder umkurvten einfach an der falschen Seite die Verkehrsinsel auf der Hauptkreuzung. „Es kann doch nicht sein, dass alles so ohne Notwendigkeit abgesperrt wird, dass kein Hemmelter seine Wohnung erreichen kann“, kritisierte die Anruferin. Es hätte doch gereicht, die Baustelle selbst abzusperren und darauf an der Hauptkreuzung aufmerksam zu machen.

Die Arbeiten im Rahmen des Schadstellenprogramms auf der Landesstraße seien im Auftrag der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lingen ausgeführt worden, erläuterte Axel Feike, der Leiter der Straßenmeisterei Löningen, auf Anfrage. Angesichts der Vielzahl derartiger Ausbesserungen und sich schnell ergebenden Verzögerungen könnten diese Kurzzeitbaustellen nicht mehr in der Zeitung angekündigt werden, so Feike. Die früher üblichen halbseitigen Sperrungen seien nicht mehr zulässig, da die Berufsgenossenschaften aus Sicherheitsgründen wegen der notwendigen Abstände zu den Arbeitenden seit Jahren Vollsperrungen forderten, so Feike. Nach seinen Informationen seien die Anwohner zuvor über die Behinderungen informiert worden.

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