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Antonius Rehnen bekommt den Sozialpreis der Gemeinde Lastrup

Der Hamstruper setzt sich in seinem Ort besonders für die Belange seiner Dorfgemeinschaft ein. Doch das ist nicht die einzige Ehrung auf der letzten Ratssitzung des Jahres in Lastrup gewesen.

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Geehrt: (von links) Ratsvorsitzender Dirk Rode-Böckmann gratuliert Antonius Rehnen und Ehefrau Ulla zum diesjährigen Sozialpreis mit Bürgermeister Michael Kramer. Foto: Wienken

Geehrt: (von links) Ratsvorsitzender Dirk Rode-Böckmann gratuliert Antonius Rehnen und Ehefrau Ulla zum diesjährigen Sozialpreis mit Bürgermeister Michael Kramer. Foto: Wienken

Antonius Rehnen ist der Sozialpreisträger der Gemeinde Lastrup. Der Hamstruper zählt zu den bescheidenen Helfern des Alltags, die im Hintergrund agieren und sich für die Gesellschaft einsetzen. "Charles Dickens hat einmal gesagt: 'Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber'. Das trifft auch auf unseren heutigen Preisträger zu", erklärte Bürgermeister Michael Kramer in seiner Laudatio. Im Rahmen der letzten Ratssitzung des Jahres wurde Rehnen im Landhaus Lastrup für sein Engagement ausgezeichnet.

Sein Herz sei für die Gemeinschaft gewachsen. Vor allem in der Dorfgemeinschaft Hamstrup habe sich Rehnen jahrelang eingesetzt, berichtete Michael Kramer. Besonders verantwortlich zeigte er sich unter anderem für das Dorfgemeinschaftshaus und er war zudem 11 Jahre lang als Vorsitzender des FSC Hamstrup tätig. In der Dorfgemeinschaft gilt er als verlässlicher Terminkoordinator und ist als Zimmerer für sein handwerkliches Geschick bekannt. Bei der Kreishandwerkerschaft ist er für die Zimmerer-Ausbildung zuständig.

Antonius Rehnen, der auch als "Engelmacher" bekannt ist, hat seine Fertigkeiten unter anderem bei der Erstellung von Hofkreuzen in Hamstrup unter Beweis gestellt und zeigte sich verantwortlich für die neuen Sitzgruppen im Ort. Zudem berichtete Michael Kramer: "Auch nach der Erkrankung deiner Frau hast du die Situation gemeinsam mit ihr angenommen. Ihr seid als Team zusammengewachsen, sagt deine Ehefrau."

Am Ball geblieben: (von links) Dirk Rode-Böckmann ehrt Andreas Moorkamp und Werner Thien für ihre langjährige Tätigkeit als Bezirksvorsteher mit Michael Kramer. Foto: WienkenAm Ball geblieben: (von links) Dirk Rode-Böckmann ehrt Andreas Moorkamp und Werner Thien für ihre langjährige Tätigkeit als Bezirksvorsteher mit Michael Kramer. Foto: Wienken

Rehnen sei ein Vorbild für die Gesellschaft und insbesondere Hamstrup könne sich freuen, einen solch engagierten Menschen in seinen Reihen zu haben. Mit diesen Worten überreichte Kramer dem Hamstruper die Urkunde und den Sozialpreis, der vom Künstler Alfred Gockel gestaltet wurde.

Antonius Rehnen ist mittlerweile der 24. Preisträger, der die Auszeichnung der Gemeinde in Empfang nehmen durfte. In seinen Dankesworten zeigte er sich bescheiden: "Ich denke, solche Arbeiten für die Gemeinschaft sollten selbstverständlich sein. Und außerdem: Ohne Helfer wären all diese Projekte gar nicht möglich gewesen. Trotzdem freue ich mich über den Preis."

Doch dies blieb nicht die einzige Auszeichnung des Abends. Bürgermeister Michael Kramer würdigte Andreas Moorkamp und Werner Thien. Beide sind seit 25 Jahren als Bezirksvorsteher tätig. So kümmert sich Moorkamp um die Anliegen der Lastruper, während Thien der Ansprechpartner für die Bürger aus Norwegen ist. "Als Bezirksvorsteher seid ihr das Bindeglied zwischen der Verwaltung und den einzelnen Ortsteilen. Ich danke euch im Namen der Gemeinde für euren Einsatz", so der Verwaltungschef.

Gaspreise haben sich im Vergleich zu 2021 versiebenfacht

Im kommenden Jahr muss sich die Gemeinde strecken, allein was die Energiepreisentwicklung betrifft, denn: Die Gaspreise hätten sich im Vergleich zu 2021 versiebenfacht von 4 Cent pro Kilowattstunde auf knapp 28 Cent, berichtete Kämmerer Josef Pahls. Dennoch wolle die Kommune insbesondere die Schulen und das Vereinswesen fördern.

"Was im neuen Jahr kommt, wissen wir alle noch nicht ganz genau, wahrscheinlich müssen wir den Gürtel noch enger schnallen. Doch bei aller Verzweiflung und allem Unmut sollten wir nicht die Menschen in der Ukraine vergessen, denen es wesentlich schlechter geht und die Hilfe brauchen", betonte Ratsvorsitzender Dirk Rode-Böckmann zum Abschluss der letzten Ratssitzung im Jahre 2022.

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