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Andreas Lübben gibt bei den Euro-Musiktagen den Ton an

Sehr persönliche Ansichten – immer dieselben 10 Fragen: Dieses Mal: der Geschäftsführer des Böseler Musikfestivals. Der 37-jährige Trompeter steckt aktuell mitten in den Vorbereitungen.

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Foto: Wimberg

Foto: Wimberg

Und? Wie ging es in letzter Zeit?
Gut, wobei es in der letzten Zeit auch sehr stressig ist. Die Vorbereitungen für die Euro-Musiktage gehen in die Schlussphase. Meine Frau Meike und ich sind stark in die Organisation eingebunden, sodass wir seit Wochen doch einen Großteil unserer Freizeit mit der Euro-Planung verbringen. Da wir auch beide im Niedersachsen Sound Orchester spielen, kommen dann andere Dinge zu kurz. Aber beides macht Spaß und dann investiere ich auch gerne Zeit.

Was haben Sie sich einmal so richtig gegönnt?
Ich habe in diesem Jahr mit meiner Familie eine Kreuzfahrt in die norwegischen Fjorde unternehmen dürfen. Das war eine sehr schöne Auszeit in einer überwältigen Natur.

Wenn Sie König von Deutschland wären: Was gehört als Erstes abgeschafft?
Ich glaube, einer alleine sollte niemals über wichtige Dinge entscheiden dürfen. Wir sehen ja aktuell in der Welt, wozu sowas führen kann. Falls ich dennoch etwas mit entscheiden dürfte, würde ich im Allgemeinen die Bürokratie stark reduzieren. Viele Dinge dauern in Deutschland einfach viel zu lange oder sind unnötig stark reguliert. Da stehen wir uns als Land teilweise selbst im Weg. Gerade im Bereich der Digitalisierung laufen wir doch stark hinterher.

Welchen Traum werden Sie sich als nächsten erfüllen (können)?
Mein Vater kämpft aktuell gegen eine Krankheit. Mein Traum wäre, dass er wieder fit wird und wir dann gemeinsam mit der ganzen Familie in den Urlaub fahren.

Was tun Sie am liebsten?
Da fällt mir spontan das Skifahren ein. Wir machen seit Jahren Urlaub in den Bergen und beim Skifahren kann man wunderbar den Kopf freibekommen. Aber da die Berge leider weit weg sind, würde ich als Nächstes das Trompetenspielen nennen. Das mache ich nun seit fast 30 Jahren und gehört quasi zu meinem Leben dazu. Ansonsten genieße ich natürlich die Zeit mit meiner Familie.

Welche Eigenschaften mögen Sie an sich selbst? Und welche nicht?
Das ist schwierig. Ich denke, ich bin sehr ehrgeizig, teamfähig und zuverlässig. Das hilft mir bei den vielseitigen Aufgaben, die täglich im Beruf und Ehrenamt zu meistern sind. Teilweise mache ich mir aber auch selbst zu viel Druck und Stress. Das müsste ich noch abstellen. Und ich bin eher zurückhaltend und kann schlecht verlieren. Gewisse Dinge kann man aber wohl nicht abstellen. Wobei die Gelassenheit ja im Alter kommen soll – ich bin gespannt.

Welche TV-Sendung mögen Sie am liebsten?
Tatsächlich ist unser Fernseher fast nie an und ich vermisse da auch nichts. Unsere Kinder dürfen aktuell sonntags eine Folge „Stinky und Dirty“ anschauen. Da die Freude bei den Kindern riesig ist, ist es wohl auch mein TV-Highlight.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal treffen?
Mit Barack Obama. Denn ich glaube, er hat viele spannende Geschichten zu erzählen.

Was würden Sie gerne einmal wieder essen?
Definitiv Singapore Chili Crab. Das ist ein Königskrabben-Gericht, welches ich bei einem Urlaub in Singapur einmal genießen durfte. Falls jemand mal vor Ort sein sollte: unbedingt probieren. Etwas Vergleichbares habe ich seit dem nicht mehr gegessen.

Welches Thema in den lokalen Medien hat Sie am meisten beschäftigt?
Natürlich interessieren mich die Berichte über die Euro-Musiktage besonders.


Zur Person:

  • Andreas Lübben lebt und arbeitet in Bösel und ist geschäftsführender Gesellschafter des IT-Unternehmens eMotivo. Er hat in Göttingen Wirtschaftsinformatik studiert. 
  • Der 37-Jährige ist verheiratet und hat zwei Kinder. Neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der Euro Bösel spielt er Trompete im Niedersachsen Sound Orchester und fährt gerne Ski.
  • Mit den Euro-Musiktagen ist Andreas Lübben auch familiär verwoben, sein Großvater war einer der Gründer, sein Bruder ist der zweite Geschäftsführer.
  • Vom 9. bis zum 11. September findet das internationale Musikfest nach zwei Jahren Pause mit einem neuen Konzept statt. Rund 850 Musiker in 26 Gruppen aus 6 Nationen senden dann ein Symbol der Völkerverständigung.

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