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Andreas Koch übernimmt Leitung der Dammer Realschule

Seit 2007 ist er der Leiter der Steinfelder Don-Bosco-Schule – die muss der Rektor nun verlassen. Dazu diskutiert der Ausschuss über Sondermittel für die Dammer Schulen.

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Hohe Investitionen: 210.000 Euro soll die Stadt Damme 2023 für die Sanierung der Realschule ausgeben. Foto: Lammert

Hohe Investitionen: 210.000 Euro soll die Stadt Damme 2023 für die Sanierung der Realschule ausgeben. Foto: Lammert

Andreas Koch wird ab dem 1. August die Dienstgeschäfte des Rektors der Dammer Realschule kommissarisch wahrnehmen. Damit habe ihn die Landesschulbehörde beauftragt, teilte Ludger Migowski von der Stadtverwaltung bei der Sitzung des Schul-, Jugend- und Sozialausschusses am Mittwoch im Rathaus mit. Der gebürtige Dammer folgt auf Dieter Brockmeyer, der mit Ablauf des Schuljahres in Pension geht.

Der 53-jährige Koch ist seit August 2007 Leiter der Don-Bosco-Schule in Steinfeld. 38-jährig trat er die Nachfolge Walter Scherbrings an, der 2006 in den Ruhestand verabschiedet worden war. Andreas Koch war zuvor unter anderem in der Erwachsenenbildung beim Bildungswerk Vechta und als Lehrer in Cuxhaven tätig. Vor seinem Dienstbeginn in Steinfeld unterrichtete er 5 Jahre lang an der Stegemannschule in Lohne, davon 2 Jahre als Konrektor. Außerschulisch engagiert sich der Dammer unter anderem im Verein Bildungswerk Dammer Berge, dessen Vorsitzender er ist. Gemeinsam mit Anke Magerfleisch leitet er den Schulverbund im Landkreis Vechta, dem 14 Schulen des Sekundarbereichs I angehören.

Hinsichtlich der Fortführung der Sanierungsarbeiten im und am Realschulgebäude hat der Ausschuss, der unter dem Vorsitz von Natalie Schwarz von der CDU tagte, dem Rat empfohlen, im kommenden Jahr 2 allgemeine Unterrichtsräume in Ebene 3 inklusive der Außenfassade im Innenhofbereich sanieren zu lassen. Die Kosten dafür sind mit 210.000 Euro veranschlagt.

Auch bei Geld für die Realschulsanierung gilt Finanzierungsvorbehalt

Wie bei der Realschule gilt auch bei Mitteln für die Sanierung des Schulhofs der Grundschule Damme ein Finanzierungsvorbehalt. Heißt: Nur wenn die Stadt das Geld im Haushaltsplan 2023 ausweisen kann, wird die Maßnahme erfolgen. Bei der Grundschule strich der Ausschuss allerdings das beantragte zweite Kleinspielfeld, das auf 140.000 Euro geschätzt ist. Zugestimmt haben die Politiker einer neuen Weitsprunganlage (geschätzte Kosten: 16.000 Euro), der Pflasterung des Weges vom Schulgebäude zum Amphietheater (14.000 Euro) und dem Ausbau der Tampenschaukel für 7000 Euro. Wegen der Befestigung des Weges vom Fahrradabstellplatz in Richtung Ohlkenbergsweg soll die Verwaltung einen Vorschlag erarbeiten.

Keine Abstriche machte der Ausschuss bei der von der Hauptschule Damme vorgelegten Liste für Sondermittel. Die Politiker sprachen sich ebenso für den Kauf von 10 neuen Tischtennisplatten zu je 1000 Euro pro Platte aus, wie auch für 3000 Euro für wegen gestiegener Schülerzahlen notwendig gewordenem Mobiliar und den Kauf von 20 iPads sowie einem Server für die Verwaltung. Bei den Investitionen in die Digitalisierung könne die Stadt einen Großteil der Ausgaben mit vorhandenen Mitteln aus dem Digitalpakt decken, sagte Bürgermeister Mike Otte (CDU).

Schule bekommt eventuell interaktive Tafeln

Sondermittel in Höhe von 8500 Euro sollen im Haushaltsplan des kommenden Jahres für eine weitere interaktive Tafel mit Whiteboards für die Grundschule Osterfeine ausgewiesen sein. Noch sei nicht sicher, ob die Schule die Tafel wirklich benötige. Sollte es aber der Fall sein, sollte das Geld vorhanden sein, sagte Ludger Migowski.

Die Zahl der beratenden Mitglieder für den Jugend- und Sozialausschuss soll sich nach dem Willen des Ausschusses um eins auf 4 erhöhen. Einmütig sprachen sich die Politiker dafür aus, auf Antrag des neu gegründeten Stadtelternrates der Dammer Kindertagesstätten dessen Vorsitzende Dr. Michaela Meyer in den Ausschuss zu berufen. Ihr Stellvertreter wird, wenn sich der Rat bei seiner Sitzung am 5. Juli (Dienstag) ab 18 Uhr im Rathaus dem Votum anschließt, André Woelk sein.

Die 3 anderen beratenden Mitglieder dieses Ausschusses sind Florian Rolfes und Kerstin Brokamp von der katholischen beziehungsweise evangelischen Kirchengemeinde sowie Thomas Enneking als Vertreter des Stadtjugendrings.

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