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Andreas Kannwischer spendet 100 Mal Blut

Bei dem Termin in Varrelbusch kamen 117 Spender zusammen. Die Blutkonserven in den Krankenhäusern sind jedoch weiterhin knapp.

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Spendete zum 100. Mal Blut: der Emsteker Andreas Kannwischer. Foto: Niehaus

Spendete zum 100. Mal Blut: der Emsteker Andreas Kannwischer. Foto: Niehaus

Schon 100 Mal beteiligte sich Andreas Kannwischer aus Emstek an der Blutspendeaktion des Deutschen Roten Kreuzes, bereits zum 75. Mal ließ sich Helga Wessels aus Varrelbusch zur Ader. „Die 100. Spende möchte ich ebenfalls noch schaffen“, hat sich die Varrelbuscherin dabei offenkundig zum Ziel gesetzt.

„Bei diesem Termin hier in Varrelbusch hatten wir 117 Spender, etwas weniger als im letzten Jahr. Aber acht Spender waren zum ersten Mal dabei. Da hoffen wir, dass sie auch regelmäßig wiederkommen“, erzählt DRK-Mitarbeiterin Christina Niehaus, die zusammen mit weiteren Ehrenamtlichen der DRK-Ortsgruppe Molbergen zusammen mit dem professionellen Blutspendeteam der DRK-Entnahmestation Nordwest in Rastede erneut diesen Termin organisierte. „Wir waren trotzdem sehr zufrieden, denn noch immer sind die Blut-Konserven in den Krankenhäusern knapp. Jede Spende ist daher wichtig und kann Leben retten“, so Niehaus.

Zwei weitere Ehrungen standen in Varrelbusch im Mittelpunkt. Neben Andreas Kannwischer (100) und Helga Wessels (75) spendeten Andreas Busse aus Varrelbusch und Christian Möller aus Bethen jeweils zum 50. Mal. Alle erhielten als Dank für ihre Treue ein Weinpräsent und einen Essensgutschein.

Statt Lunchpakete gibt es nun wieder einen Imbiss

Außerdem erhalten alle Spender nach dem Aderlass ein reichhaltiges Essen. „Nach den Corona-Beschränkungen war es schön, wieder einen Imbiss – Gegrilltes mit Salat – für die Teilnehmer zuzubereiten“, freute sich der „DRK-Chefkoch“ Ignatz Niehaus, der fast 2 Jahre lang immer wieder lediglich Lunch-Pakete packen konnte. Dabei ist das Essen, das die Spender erhalten, bei der Molberger DRK-Bereitschaft besonders reichhaltig.

Die Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes rufen auch und besonders in dieser Corona-Zeit alle Bürger zum Blutspenden auf. „Zurzeit wird in den Kliniken und bei den Ortsterminen leider weniger gespendet als vor 'Corona'. Aber Blutspenden ist eine der wichtigsten Formen des direkten sozialen Engagements. Es geht darum, Menschenleben zu retten – gerade nicht mit Geld, sondern mit persönlichem Einsatz“, appellieren die Organisatoren.

Viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von Patienten seien nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich geworden. Theoretisch benötige jeder Bundesbürger einmal im Leben gespendetes Blut. Das sei dann auch die Verpflichtung, regelmäßig Blut zu spenden.

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