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André Hüttemeyer will für die CDU in den Landtag

Der Vorsitzende des Kreisverbandes Vechta der Christdemokraten ist bereit, die Nachfolge von Dr. Stephan Siemer anzutreten. Er wirft seinen Hut in den Ring, wenn Verfahren und Bewerbungsfrist stehen.

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Bereit für Hannover: Der CDU-Kreisvorsitzende André Hüttemeyer (31) aus Erlte.   Foto: Gerdes

Bereit für Hannover: Der CDU-Kreisvorsitzende André Hüttemeyer (31) aus Erlte.   Foto: Gerdes

Der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Vechta, André Hüttemeyer, will sich um die CDU-Kandidatur zur Landtagswahl 2022 bewerben und damit Nachfolger des CDU-Abgeordneten Dr. Stephan Siemer werden, der nicht erneut antritt. Siemer habe "sehr viel für den Landkreis Vechta getan", sagte Hüttemeyer. Dafür sei der CDU-Kreisverband "sehr dankbar".

Mit Blick auf die Landtagswahl am 9. Oktober 2022 sagte Hüttemeyer auf Anfrage von OM Online: "Ich möchte für unsere Region in Hannover an vorderster Front für unsere Interessen kämpfen". Als Beispiel nannte der 31-jährige Wirtschaftsingenieur aus Erlte die Bereiche Landwirtschaft und Bildung sowie das Justizwesen. Hierzu würden wichtige Entscheidungen in der Landespolitik getroffen, er wolle "dafür kämpfen, dass wir hier stark bleiben".

In der Landwirtschaft stehe ein "riesengroßer Transformationsprozess" an, der begleitet werden müsse. "Das kann man nicht dem Markt überlassen", sagte Hüttemeyer. Und weiter: Der Landkreis Vechta habe ein starkes Bildungswesen. "Das muss immer herausgestellt werden."

Geschäftsführender CDU-Vorstand schlägt Urwahl vor

Für die Universität Vechta dürfe es "keine Rückschritte bei den Studierendenzahlen" geben. Es gelte, die Hochschule auszubauen. Hüttemeyer bezeichnete sich als sehr kommunikativen Menschen, "der weiß, was er möchte" und die Menschen vor Ort kenne.

Der CDU-Kreisverbandsvorstand werde ein Verfahren definieren, wie die CDU-Landtagskandidatur im Wahlkreis 68 (Vechta) geregelt werde. Dazu habe der geschäftsführende Vorstand am vergangenen Sonntag einen Vorschlag formuliert. Es soll demnach eine Urwahl geben – auch für den Fall, dass Hüttemeyer der einzige Bewerber bleibt.

Über den Vorschlag sollen die 20 stimmberechtigten Vorstandsmitglieder bis Sonntag (31. Oktober) abstimmen. Das Votum ist gültig, wenn sich mindestens 50 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder – also zehn – beteiligt haben. Es reiche eine einfache Mehrheit für die Festlegung auf ein Verfahren.

Im Januar soll feststehen, wer sich für die CDU um ein Landtagsmandat bewirbt

Möglich sei auch, dass die Vorstandsmitglieder für ein anderes Verfahren votieren, beispielsweise eine Wahl des Kandidaten oder der Kandidaten durch Delegierte. Hüttemeyer ging aber davon aus, dass es eine Urwahl gebe – auch, weil es der Tradition entspreche.

Steht das Verfahren fest, werde es eine Bewerbungsfrist geben. Hüttemeyer sagte, er sei wegen seiner eigenen Bewerbung „nicht Herr des Verfahrens“. Die Leitung soll dem Vorschlag des geschäftsführenden Vorstands nach die stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Simone Göhner (Vechta) übernehmen.

Der CDU-Kreisvorstand strebe ein schnelles und zeitnahes Verfahren an, so dass Bewerberinnen und Bewerber die Chance hätten, sich bekannt zu machen. Spätestens im Januar soll der Kandidat oder die Kandidatin der CDU feststehen. Zum Wahlkreis 68 (Vechta) für die Landtagswahl gehören abgesehen von Damme und Neuenkirchen-Vörden alle Städte und Gemeinden des Landkreises Vechta.

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