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Am Freitag werden 788 neue Coronafälle im Oldenburger Münsterland gemeldet

Die Zahl der bislang registrierten Corona-Infektionen hat am Freitag im Kreis Cloppenburg die Marke von 40.000 überschritten. Das Vechtaer Gesundheitsamt meldet 366 neue Fälle. Die Lage im Überblick.

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Symbolfoto: dpa

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Die Corona-Lage im Landkreis Cloppenburg:

Das Gesundheitsamt Cloppenburg meldet am Freitag 422 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden. Die neuen Fälle werden aus allen Städten und Gemeinden gemeldet, wobei es allein in Cloppenburg 114 Neuinfektionen sind und in Friesoythe 80. Die übrigen Fälle verteilen sich relativ gleichmäßig auf die anderen Kommunen, wobei allein die Gemeinde Lindern mit 7 Neuinfektionen einstellig bleibt.

Wie Kreissprecher Sascha Sebastian Rühl am Freitagmittag mitteilt, hat die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen die Marke von 40.000 überschritten. Aktuell sind es 40.152 Fälle, die registriert wurden.

Aktuell werden 17 infizierte Patienten stationär in einem der Krankenhäuser behandelt (Vortag: 17). Davon liegt ein Patient auf der Intensivstation (Vortag: 1). Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag für den Landkreis Cloppenburg eine 7-Tage-Inzidenz von 1443,0 (Vortag: 1450,5)


Die Corona-Lage im Landkreis Vechta:

Das Vechtaer Gesundheitsamt hat am Freitag  366 neue Coronafälle binnen 24 Stunden gemeldet. Die Neuinfektionen werden aus allen zehn Kommunen gemeldet, allein in Vechta sind es 92, in Lohne 70. Die übrigen Fälle verteilen sich relativ gleichmäßig auf die anderen acht Kommunen, wobei es in Neuenkirchen-Vörden nur 11 Neuinfektionen sind

Aktuell werden 16 infizierte Patienten stationär behandelt (Vortag: 19). Davon liegen 2 Patienten auf der Intensivstation (Vortag: 3), keiner von ihnen muss beatmet werden.

Das RKI hat am Freitag eine 7-Tage-Inzidenz von 662,5 errechnet (Vortag: 604,0). Das ist aktuell die mit Abstand niedrigste 7-Tage-Inzidenz in ganz Niedersachsen – hinter Wittmund mit dem zweitniedrigsten Inzidenzwert von 880,0. Damit fällt der Inzidenzwert nun seit Tagen steil abwärts. Zum Vergleich: Vor genau einer Woche lag die Inzidenz noch bei 1146,2. Nachdem am Donnerstag keine aktuellen Daten beim RKI für den Landkreis Vechta erfasst waren, hat es am Freitag eine Aktualisierung gegeben. Gleichwohl deckt sich die Zahl der dort erfassten Coronafälle nicht mit den Angaben des Vechtaer Gesundheitsamtes in dieser Woche. 

Laut Angaben des RKI ist die Zahl der Gesamtfälle von Sonntag (13. März) bis Freitag (18. März) von 32.169 auf 32.560 gestiegen – also "nur" um 391 neue Infektionen. Das Vechtaer Gesundheitsamt hat aber von Montag bis Freitag 1795 neue Fälle gemeldet. Aufgrund dieser doch erheblichen Abweichung sollte die aktuelle Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz nur unter Vorbehalt interpretiert werden. Grund für die Abweichung kann eine Störung in der Meldekette vom Vechtaer Gesundheitsamt über das Landesgesundheitsamt in Hannover bis zum RKI sein.


Die aktuellen Daten aus Hannover:

Die landesweite 7-Tage-Inzidenz ist am Freitag gestiegen. Der Wert beträgt jetzt 1683,2(Vortag: 1540,4), ein neuer Höchststand. Die niedersachsenweit höchste 7-Tage-Inzidenz wird für die Grafschaft Bentheim mit 2409,1 gemeldet.

Die Hospitalisierungsinzidenz ist ebenfalls gestiegen. Der Wert beträgt nun 14,9 (Vortag: 14,3). Das ist ein neuer Höchstwert seit Einführung dieses Corona-Messwertes. Der Leitindikator basiert auf der Zahl der mit einer Covid-19-Erkrankung eingewiesenen Personen in Krankenhäusern in den vergangenen 7 Tagen.

Bei der prozentualen Belegung der Intensivbetten durch Covid-19-Erkrankte ist der Wert gegenüber dem Vortag unverändert geblieben. 6,4 Prozent der Intensivbetten in Niedersachsen werden derzeit durch Covid-19-Patienten belegt. Am Donnerstag hat dieser Messwert ebenfalls einen Höchststand erreicht.

Ab spätestens Sonntag (20.März) muss eine neue Corona-Verordnung in Kraft treten. Grund dafür sind die Vereinbarungen zwischen Bund und Ländern, wonach die meisten Corona-Schutzmaßnahmen aufgehoben werden sollen. Das Land Niedersachsen hat bereits angekündigt, dass man eine Übergangsphase vom 19. März bis einschließlich 2. April in Anspruch nehmen will, um dennoch die bestehenden Regelungen weitestgehend gelten zu lassen. Weitere Informationen dazu werden noch im Laufe des Freitages erwartet.

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