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Altes Rathaus in Vörden soll 2023 saniert werden

Bis Ende September sollen jetzt Fördermittel beantragt werden. Im Rahmen der Sanierung soll auch ein alter Eingang wieder reaktiviert werden.

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Das Alte Rathaus soll nach Wunsch der Gemeinde umfassend saniert werden. Durch den bevorstehenden Abriss einer angrenzenden Scheune sollen zudem ein zentraler Aufenthaltsplatz im Ort mit Trinkwasserspender sowie vier weitere Parkplätze geschaffen werden. Foto: Oevermann

Das Alte Rathaus soll nach Wunsch der Gemeinde umfassend saniert werden. Durch den bevorstehenden Abriss einer angrenzenden Scheune sollen zudem ein zentraler Aufenthaltsplatz im Ort mit Trinkwasserspender sowie vier weitere Parkplätze geschaffen werden. Foto: Oevermann

Auch 2023 sollen Mittel aus dem Dorferneuerungsprogamm dazu verwendet werden, den Ortskern Vördens umzugestalten. Nun soll die Sanierung des Alten Rathauses vorangetrieben werden. Ein Förderantrag soll nach dem einstimmigen Votum der Kommunalpolitik auf den Weg gebracht werden. Bis zum 30. September können die Fördermittel beantragt werden.

Nachdem bereits vor einer Woche im Arbeitskreis „Dorferneuerung“ erste Planungen offenbart wurden, stellte Bauamtsleiter Jürgen Rolfsen diese nun auch im Gemeinderat vor. Nicht nur das Bestandsgebäude soll demnach umgestaltet werden, sondern auch das umliegende Areal entlang der Osnabrücker Straße. Möglich macht die Umgestaltung des Außenumfeldes der Abriss einer Scheune. Das Gebäude zwischen Dortelmann und dem Alten Rathaus soll auf dem Grundstück der ehemaligen Bäckerei Dortelmann ebenfalls abgerissen werden. Dort beabsichtigt die RB Projektbau GmbH aus Steinfeld in 3 Gebäuden 13 Wohnungen entstehen zu lassen. Zudem soll dort wieder eine Bäckerei öffnen.

Rampe für barrierefreien Zugang

4 Parkplätze sowie ein Platz zum Aufenthalt sollen geschaffen werden. Bei der Sanierung des Alten Rathauses wird zudem beabsichtigt, einen früheren historischen Eingang am Seitenflügel des Gebäudes entlang der Kleinen Hinterstraße zu reaktivieren. Dadurch soll mittels einer Rampe ein barrierefreier Zutritt zum denkmalgeschützten Gebäude ermöglicht werden.

Während der Großteil des Rates die Sanierungs- und Umgestaltungsmaßnahmen begrüßte, äußerte Ratsherr Heinz Fehrmann (IGNV) im Zusammenhang des bevorstehenden Abrisses der Scheune sein Bedauern darüber, dass ein solch ortsbildprägendes Gebäude aus dem Erscheinungsbild Vördens wegfalle.

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