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Altenoyther Bauernmarkt: Tausende Besucher lassen auch das Jubiläum zum riesen Erfolg werden

Schon vor der Eröffnung präsentierte sich das Gelände prall gefüllt, auf dem 90 Beschicker ihre Waren anboten und Handwerkskunst demonstrierten. 1997 fand die Veranstaltung zum ersten Mal statt.

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Frech und freundlich: Bunt bemalte Kürbisse begrüßten die Besucher, die schon vor der offiziellen Öffnung auf das Gelände strömten. Foto: Wimberg

Frech und freundlich: Bunt bemalte Kürbisse begrüßten die Besucher, die schon vor der offiziellen Öffnung auf das Gelände strömten. Foto: Wimberg

Der Altenoyther Bauernmarkt war noch nicht offiziell geöffnet, da wechselte die kleine Feuerschale bereits die Besitzer. Gewürze, Brot und Kuchen gehörten ebenfalls zum erfolgreichen Einkauf und ebenso wie diese Frühaufsteher strömten bereits gegen 9.30 Uhr Hunderte Besucher auf das Gelände am Kellerdamm. Tausende waren es bereits wenige Stunden später, die den goldenen Oktobersonntag für einen Bummel nutzten und den insgesamt 90 Beschickern einen Besuch abstatteten.

„Nach zwei Jahren durften wir euch wieder einladen und die Pforten öffnen“, freute sich Heinrich Lücking, zweiter Vorsitzender des Bauernmarkt-Teams, bei der Begrüßung auf dem Jubiläumsmarkt, der seit 25 Jahren stattfindet. Eine Erfolgsgeschichte, die durch das Team, die Beschicker, Sponsoren und Besucher geschrieben worden sei. Die Angebotsvielfalt mache den Markt „zu etwas ganz Besonderem. Wir haben ihn weiterentwickelt, aber sind dem Konzept immer treu geblieben“, betonte Lücking. Und die Gäste belohnten Philosophie und Engagement mit ihrem traditionell großen Interesse und ihrer Kaufkraft.

Der Altenoyther dankte auch im Namen des Vorsitzenden Matthias Blome, seinen Mitstreitern, allen Beteiligten und den Nachbarn, die den aufwändig geschmückten Eingangsbereich „zu einem Blickfang machen.“ Den Dankesworten schloss sich Schirmherr Dennis Löschen gerne an. „25 Jahre, das ist schon eine Leistung“, lobte der Ortsvorsteher, erinnerte an die Anfänge 1997 und wünschte sich mit allen Anwesenden auch eine vielversprechende Zukunft rund um das Dorfgemeinschaftshaus, das erhalten bleiben müsse.

Herbstliche Gestecke und Kürbisse finden viele Abnehmer

Mit jagdlichen Klängen präsentierte sich die Bläsergruppe des Hegerings bei der Eröffnung. „California dreamin’“ und „Thank you for the music“ intonierten die „JoVi-Singers“ unter der Leitung von „Zebu“ Klaus-Dieter Hildebrandt. Danach machten sich die Gastgeber mit ihren Ehrengästen zum einem Rundgang auf. Vorbei an regionalen Produkten und Handwerkskunst. Dass Weihnachten vor der Tür steht, war nicht wegzudiskutieren. Krippen, heilige Familien, Sterne und Engel wurden stilvoll dekoriert.

Prost: Zu den Ehrengästen zählten (von links): Johannes Rohlfing (evangelischer Pfarrer), Heino de Buhr (stellvertretender Bürgermeister), Schirmherr und Ortsvorsteher Dennis Löschen, Bernhard Möller (stellvertretender Landrat) und Melanie Buhr (stellvertretende Bürgermeisterin). Foto: Wimberg
Lecker: Der Förderverein der Heinrich-von-Oytha Oberschule verwöhnte die kleinen und großen Besucher mit Popcorn. Foto: Wimberg
Volles Haus: Kurz vor der offiziellen Eröffnung sicherten sich viele Gäste schon mal ihren Tombola-Gewinn. Foto: Wimberg
Handwerkskunst: Die Beschicker verkauften nicht nur, sondern demonstrierten auch ihr Können. Foto: Wimberg
Tütenmeer: Das Altenoyther Gut Wreesmann hatte jede Menge selbst produzierter Waren im Gepäck, darunter Äpfel und Käse. Foto: Wimberg
Foto: Wimberg
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An zahlreichen aromatischen Wintertees, wie „Schneetreiben“ mit Mandelflakes und Kokosraspeln, konnte geschnuppert und die Auswahl an Nüssen und Trockenfrüchten war groß. Und nicht nur für die heiße Milch wanderte der Honig aus eigener Imkerzucht in die Taschen und Tüten. Herbstliche Gestecke und Kürbisse fanden darüber hinaus viele Abnehmer, gleiches galt für hölzerne Haushaltswaren, Gartendeko, Handarbeiten oder Kunst. Mit dabei auch Altenoyther Vereine, wie der Oldtimer-Club, der Heimatverein oder der Förderverein der Heinrich-von-Oytha-Schule. Die Feuerwehr lud auf ihr benachbartes Gelände zum Tag der offenen Tür ein. Einen gewohnt reißenden Absatz verzeichneten die Lose der Tombola.

„Ist das wieder schön“, sagte eine Seniorin und setzte sich die Sonnenbrille auf. Im Beutel Wildbratwurst und Stuten für zu Hause. „Und zu Mittag wird hier gegessen“, kündigte sie an und macht sich mit der Familie auf den Weg zu einem der kulinarischen Stände, auf dem es kaum noch ein Durchkommen gab.

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