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Alte Scheune neben Vördener Rathaus ist Geschichte

Im Ortskern sind innerhalb kürzester Zeit 2 alte Gebäude verschwunden. Nun sollen ein Mehrfamilienhaus mit einem Backshop und Stellplätze für Autos entstehen.

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Die alte Scheune neben dem Vördener Rathaus steht nicht mehr. Einen Teil des Areals hat die Gemeinde gepachtet. Foto: Schütte

Die alte Scheune neben dem Vördener Rathaus steht nicht mehr. Einen Teil des Areals hat die Gemeinde gepachtet. Foto: Schütte

Die alte Scheune neben dem Vördener Rathaus an der Osnabrücker Straße ist Geschichte. Das Gebäude, das einem Vördener gehörte, ist abgerissen. Damit teilte es das Schicksal der direkt benachbarten ehemaligen Dortelmannschen Scheune.

Allerdings wird die Nutzung der beiden Grundstücke eine ganz unterschiedliche sein. Denn während die Käuferin des früheren Dortelmannschen Anwesens, die Gesellschaft RB Projektbau mit Sitz in Steinfeld, auf der freigewordenen Fläche ein Mehrfamilienhaus mit einem Backshop auf 140 Quadratmetern Fläche im Erdgeschoss errichten lassen wird, hat die Gemeinde einen Teil der Fläche, auf der die andere Scheune gestanden hat, vom Eigentümer gepachtet.

Gemeinde hat Mittel aus Dorferneuerung beantragt

Ursprünglich hatte die RB Projektbau geplant, diese Scheune zu sanieren. Doch das sei wegen deren Baufälligkeit nicht möglich gewesen, hatte die Gesellschaft bereits im vergangenen Juni mitgeteilt.

Wie Neuenkirchen-Vördens Bürgermeister Ansgar Brockmann auf Nachfrage erklärte, sollen auf dem Areal neben dem Rathaus Stellplätze für Autos entstehen. Die Finanzierung soll zum Teil über Mittel aus dem Dorferneuerungsprogramm erfolgen. Ein entsprechender Antrag sei beim Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) gestellt. Um überhaupt Aussicht auf eine Förderung zu haben, musste die Gemeinde die Fläche von deren Eigentümer pachten.

Wenn es keinen Zuschuss geben sollte, müsse der Rat erneut über das Projekt beraten. Aber, betonte der Bürgermeister: "Stellplätze brauchen wir sowieso."

Hermann Schütte ist von Entwicklung erbaut

Der stellvertretende Bürgermeister und Vördener Hermann Schütte sagte: "Ich bin von der Entwicklung an der Osnabrücker Straße erbaut." Die Umsetzung der beiden neuen Projekte im unmittelbaren Umfeld des Vördener Rathauses bringe den Ort voran. Nach seinen Worten werden sich Bestandteile der neben dem Rathaus abgerissenen Scheune auf dem von der Gemeinde gepachteten Areal wiederfinden.

Denn die Gemeinde möchte den Teil des Geländes, der nicht begrünt sein wird, mit dem alten Pflaster aus der Scheune versehen lassen. Sozialdemokrat Schütte ist optimistisch: Dieser Kernbereich Vördens werde sich in den kommenden Jahren noch sehr positiv verändern.

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