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Aktion "Rettungsring" macht aus Nichtschwimmern "Seepferdchen"

Etwa 60 Kinder nehmen in zwei Durchläufen an der Aktion "Rettungsring" in Lohne teil. Für die Nachwuchsschwimmer ist das "Seepferdchen" das Ziel.

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Ein untypisches Bild: Aufgrund der kühlen Witterung war die Beteiligung geringer als in den Vorjahren. Foto: Timphaus

Ein untypisches Bild: Aufgrund der kühlen Witterung war die Beteiligung geringer als in den Vorjahren. Foto: Timphaus

Schwimmen wie die Seepferdchen: Das ist das Ziel der jungen Teilnehmer der Aktion „Rettungsring“. In dieser Woche hat die 2. Runde der Wassergewöhnung für Lohner Grundschüler stattgefunden, die diesmal der Verein „Gemeinsam gegen Einsam“ und der Lohner Jugendtreff finanziert haben.

Wie die Leiterin Beate Rump mitteilt, habe an jeder Runde jeweils etwa 30 Kinder teilgenommen, die erste Erfahrungen mit dem kühlen Nass sammelten. Die vier Übungsleiter – Beate Rump selbst und Maria Rolfes sowie die qualifizierten Vechtaer Sportstudentinnen Kira Spillmann und Lisbeth Odia – wurden bei der Betreuung von mehreren „Kinderhelfern“ unterstützt. Dabei handelt es sich laut Rump fast ausschließlich um Heranwachsende, die in der Vergangenheit bereits erfolgreich an der Aktion „Rettungsring“ teilgenommen hatten und nun Jüngeren den Spaß im Wasser vermitteln wollten.

Nach Angaben der Lohnerin schaffte es in der 1. Runde diesmal nur ein Kind, das Seepferdchen-Abzeichen zu erreichen. „Wir hatten viele Erstklässler dabei“, begründet die Lohnerin die ausbaufähige Ausbeute. Sie stellt aber klar: „Nach den Kursen sind immerhin alle Kinder in der Lage, sich über Wasser zu halten. Das ist das Wichtigste.“

„In allererster Linie sollten sich die Eltern verpflichtet fühlen, dass ihr Nachwuchs keine Ängste aufbaut, sich an das Wasser gewöhnt – und letztlich auch das Schwimmen lernt.“Beate Rump

Bei den jungen Teilnehmern handelte es sich wie gewohnt um einen „bunten Haufen“, wie Rump feststellt. Sie hat Kinder aus 6 Nationen gezählt. Die Beteiligung schwankte in der 2. Runde etwas aufgrund der kühleren Temperaturen. „Die Aktion ist im Waldbad immer ein wenig abhängig vom Wetter.“ Die Übungsleiterin ergänzt schon fast trotzig: „Spaß hatten trotzdem alle Kinder.“

Als bedauerlich empfindet es Rump, dass nach wie vor nicht die Bereitschaft vorherrscht, das Lohner Hallenbad auch während der Sommerferien für die Aktion „Rettungsring“ zur Verfügung zu stellen. Außerdem macht sie erneut deutlich, dass für das Schwimmen lernen nicht allein der „Rettungsring“ oder andere Schwimmkurse verantwortlich seien. „In allererster Linie sollten sich die Eltern verpflichtet fühlen, dass ihr Nachwuchs keine Ängste aufbaut, sich an das Wasser gewöhnt – und letztlich auch das Schwimmen lernt“, sagt Rump.

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