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Adventsaktion in Nikolausdorf: Spekulatius-Backen im historischen Ofen

Der Oldtimerclub Nikolausdorf lädt am ersten Adventssonntag (28. November) zum gemeinsamen Backen in das "Buurnmuseum" an der Oldenburger Straße in Nikolausdorf ein.

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Weihnachtsgebäck: Die Teigmasse wird vorher gewogen. Foto: Högemann

Weihnachtsgebäck: Die Teigmasse wird vorher gewogen. Foto: Högemann

Weihnachtsduft liegt in der Luft, fleißige Bäcker holen auf der warmen Diele Brotlaibe und Spekulatius aus dem historischen Ofen, draußen demonstrieren Handwerker traditionelle Schmiede- und Holzarbeiten: Zum traditionellen Spekulatiusbacken lädt der Oldtimerclub Nikolausdorf  in diesem Jahr am ersten Adventssonntag (28. November) ab 14 Uhr mit 2G-Konzept wieder in das "Buurnmuseum" an der Oldenburger Straße 32 in Nikolausdorf ein.

Das Spekulatius-Backen hat im "Buurnmuseum" langjährige Tradition. Es schmeckt nach Zimt und Sternanis, ein Hauch von Kardamom und Nelke ist auch gern dabei. Spekulatius ist in der Weihnachtszeit beliebt. Nach einem alten Rezept werden deshalb die Spekulatius von Bäcker Ewald Winner und seiner Frau Dorothea mit einer 90 Jahre alten Maschine gebacken und dann zum Verzehr angeboten. Der Geschichte nach backte man Spekulatius zu Ehren des Heiligen Nikolaus, weshalb viele Motive der alten Maschine an die Nikolausgeschichte erinnern. Offizielle Premiere hat dabei in diesem Jahr der neue Steinbackofen, den Ofenbauer Peter Zimmermann ehrenamtlich in über 100 Stunden Arbeit gebaut hat.

Gebacken wird nach "Omas Rezepten"

Die Oldtimerfreunde haben am ersten Adventssonntag aber auch noch andere Angebote für ihre Gäste: Brot- und Kuchenspezialitäten werden vor Ort produziert und zum Verkauf angeboten. Bei dem "Backen nach Omas Rezepten" können Besucher den Hobby-Bäckern gerne über die Schulter schauen. Außerdem wird gezeigt, wie frische Butter hergestellt wird. Alle Leckereien können in dem beheizten Scheunen-Café bei einer Tasse Kaffee oder Tee sogleich auch genossen werden. Schmied Bernd Niegisch, der in diesem Jahr 80 geworden ist, zeigt traditionelle Schmiedearbeiten und auch Holzschuhmacher und Drechsler sind wieder am Werk. Des Weiteren ist das Museum geöffnet und lädt zu einem Rundgang ein. Zu Gast sind zudem einige Aussteller, die mit ihren Verkaufsständen zu einem Bummel einladen.

"Wir freuen uns auf viele Besucher", sagt Vorsitzender Bernd Emke und hofft, dass sich die Verordnungen bis dahin nicht wieder ändern. Einlass sei nur von der Seite des Sportplatzes, damit die Kontrollen zur 2G-Regelung auch ordnungsgemäß durchgeführt werden können. Besucher werden gebeten, bis zur Einlasskontrolle eine Maske zu tragen und ihren Impf- oder Genesenennachweis bereitzuhalten.

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