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Achtung, Abzocke: Betrüger verschicken falsche Mahnschreiben an Geschäftsmann in Garrel

In dem Mahnschreiben einer fiktiven Kanzlei aus München wird zur Zahlung von 289,50 Euro aufgefordert. Die angeblichen Anwälte gibt es allerdings gar nicht.

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Nicht zurückschicken: Eine Sepa-Lastschrift ist dem Brief beigefügt.

Nicht zurückschicken: Eine Sepa-Lastschrift ist dem Brief beigefügt.

Mit einer Betrugsmasche versuchen Unbekannte einmal mehr, schnell zu Geld zu kommen. Sie setzen dabei auf verunsicherte Empfänger, die bereit sind, eine "Vorgerichtliche Mahnung" zu zahlen, um weiterem Ungemach zu entgehen. Aufgetaucht ist dieser Brief, vor dem bundesweit gewarnt wird, bei einem Geschäftsmann in Garrel.

Absender ist die "Kanzlei KS Schmidt und Kollegen" aus München. In der Zahlungsaufforderung wird der Empfänger gebeten, einen Betrag in Höhe von 289,50 Euro an eine "Euro Lotto Zentrale Euro Jackpot GmbH" zu zahlen. Grundlage sei ein telefonisch abgeschlossener Vertrag, den es aber nie gegeben hat. Um die Kündigung zu vereinfachen, wird ein Vordruck für eine Sepa-Lastschrift gleich mitgeschickt.

Wer hier seine Kontodaten einträgt und den Brief zurückschickt, ist den Gaunern ins Netz gegangen. Denn sie würden nicht nur die genannte Summe abbuchen, sie könnten die Bankverbindung auch für weitere Transaktionen nutzen.

Anwälte sind unter dieser Adresse in München nicht zugelassen

Die Rechtsanwaltskammer München weist darauf hin, dass unter der angegebenen Adresse Maximilianstr. 35a in München keine Anwaltskanzlei existiert. Die beiden auf dem Briefbogen genannten Personen "Benjamin Kowalski" und "Michael Schmidt" sind keine in München zugelassenen Rechtsanwälte und keine Mitglieder der Rechtsanwaltskammer München.

Wer unsicher ist, ob ihm eine unberechtigte Forderung ins Haus geflattert ist, der kann meistens mit einer einfachen Suche über Google herausfinden, ob es die genannte Kanzlei an der Adresse überhaupt gibt. Wer darüber hinaus noch Zweifel hat, kann sich an die Polizei wenden.

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