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Abenteuer in freier Natur: Böseler Waldkindergarten startet im Sommer

An der Florianhütte startet das neue Angebot, das zunächst bis 2024 gilt. Eine Vereinbarung mit der Feuerwehr ist getroffen. Getrennt hat sich die Gemeinde von einem Gebäude an der Ginsterstraße.

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Frische Luft und freie Natur: An der Böseler Florianhütte soll ab August der neue Waldkindergarten mit maximal 15 Mädchen und Jungen starten. Foto: Claudia Wimberg

Frische Luft und freie Natur: An der Böseler Florianhütte soll ab August der neue Waldkindergarten mit maximal 15 Mädchen und Jungen starten. Foto: Claudia Wimberg

Über Stock und Stein auf Entdeckungsreise gehen, Wind und Wetter in freier Natur erleben und sensibel sein für Tiere und Pflanzen gehören zu den grundsätzlichen Zielen eines Waldkindergartens. In Bösel ist der Termin für die Verwirklichung nun festgelegt.

Ab dem 1. August tritt die vom Rat beschlossene Nutzungsvereinbarung der Gemeinde mit der Feuerwehr in Kraft und soll zunächst für die kommenden drei Jahre gelten. „Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass dieser Kindergarten auch über diesen Zeitraum hinaus Bestand haben wird“, betonte Bürgermeister Hermann Block während eines Pressegesprächs.

Die Florianhütte, die bisher für Partys genutzt wurde, steht laut Betriebserlaubnis künftig ausschließllich den Mädchen und Jungen zur Verfügung. Im Gegenzug zahlt die Gemeinde der Feuerwehr eine Entschädigung. Genutzt werden sollen die Räume jedoch nur in Ausnahmefällen und bei widrigen Witterungsverhältnissen denn in erster Linie hält sich die Gruppe im Freien auf.

15 Kinder können aufgenommen werden

„Die Nachfrage ist groß und wir werden personell stark starten können“, zeigt sich Block zuversichtlich. Eltern aus Bösel und Petersdorf, die sich für das neue und freie Angebot begeistern, können sich an den St.-Anna-Kindergarten wenden. Ein detailliertes pädagogisches Konzept wird zurzeit noch erarbeitet, die Trägerschaft übernimmt die katholische Kirchengemeinde St.-Cäcilia.

15 Kinder ab einem Alter von drei Jahren können in der Einrichtung aufgenommen werden, die maximal 30 Stunden pro Woche gemeinsam die Natur erkunden. Geplant ist auch, dem Waldkindergarten einen eigenen Namen zu geben.

Gebäude an Ginsterstraße ist verkauft

Während die Gemeinde im Zuge der Städtebauförderung die Infrastruktur im Ortskern stärken und weiterentwickeln möchte und dafür bereits vier Gebäude und Grundstücke erworben hat, hat sie sich nun an der abseits liegenden Ginsterstraße von Besitz getrennt. So ist das in die Jahre gekommene Gebäude, das zunächst als Jugendzentrum, dann als Flüchtlingsunterkunft und zuletzt als Domizil der Böseler „CarLa“ genutzt wurde, veräußert worden. Rund 1000 Quadratmeter gehören zum Areal. Ob der neue Besitzer das Gebäude erhält, abreißt und neu baut, sei noch nicht bekannt. Zwei Wohneinheiten wären laut Block an diesem Standort möglich.

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